Panorama

Mercedes GLE und GLS mit Superscreen und neuer Software

Der neue, elektrische Mercedes GLC stiehlt gerade allen die Schau. Doch GLE und GLS überlassen ihm die Bühne nicht alleine und machen sich fit für die weitere Laufzeit. Jetzt gibt’s erste Infos.

05.03.2026

Überarbeitetes Exterieur: Neue Front- und Heckpartien verleihen GLE und GLS einen modernen Auftritt.Mercedes-Benz AG/dpa-tmn

Überarbeitetes Exterieur: Neue Front- und Heckpartien verleihen GLE und GLS einen modernen Auftritt.Mercedes-Benz AG/dpa-tmn

© Mercedes-Benz AG/dpa-tmn

Mercedes bereitet eine große Modellpflege für GLE und GLS vor. Wie die Schwaben bei letzten Tests bestätigt haben, sollen die großen Geländewagen aus dem US-Werk in Tuscaloosa in diesem Herbst mit aufgewertetem Design, einem neuen, weiter digitalisierten Cockpit samt eigenem Betriebssystem und einer weiterentwickelten Generation an Benzinern an den Start gehen. Parallel frischt der Hersteller auch das GLE Coupé auf und die Maybach-Variante des GLS.

Neben den üblichen Retuschen an Front und Heck zeugt vor allem das Innenleben von der großen Modellpflege. Denn im Cockpit gibt es nun den sogenannten Superscreen, der sich über die gesamte Fahrzeugbreite spannt. Darauf läuft eine neue Software, die sich auf das hauseigene Betriebssystem MB.OS stützt und damit eine vereinfachte Bedienung, mehr Information und Unterhaltung verspricht, so der Hersteller.

Die wichtigsten Änderungen verbergen sich aber unter der Haube. Während sie mit anderen SUV-Neuheiten wie dem GLC und dem GLB in diesem Jahr die elektrische Revolution weiter vorantreiben, pflegen die Schwaben hier noch einmal ihre Verbrenner: Alle Motoren sind überarbeitet und werden nun mit einem 17 kW/23 PS starken Booster als Anlasser milde hybridisiert, so der Hersteller.

Sechs- und Achtzylinder sind im Angebot

Die Basis für Europa bildet ein drei Liter großer Reihensechszylinder. Als Diesel leistet er 245 kW/333 PS oder 270 kW/367 PS und als Benziner 280 kW/381 PS. Er bekommt zudem noch einen elektrischen Verdichter, der das Turboloch stopfen und beim Anfahren oder beim Überholen für noch mehr Nachdruck sorgen soll.

Außerdem übernehmen die Geländewagen den neuen V8-Motor aus der überarbeiteten S-Klasse, der hier mit 395 kW/537 PS an den Start geht. Als Kompromissangebot an die Generation E gibt es zudem weiterhin einen Plug-in-Hybrid mit etwa 100 Kilometer elektrischer Reichweite und 125 kW/170 PS starker E-Maschine, der auf dem Sechs- statt wie bisher auf dem Vierzylinder fußt. Hier leistet der Verbrenner laut Mercedes allerdings nur 240 kW/326 PS.