Leiche wird nach Explosion in Schutzanzügen obduziert
Nach der Explosion in einer Lagerhalle mit möglicherweise giftigen Chemikalien wird heute der vor dem Gebäude gefundene Tote obduziert - unter maximalen Sicherheitsvorkehrungen.
Beamte in Schutzanzügen nach der Explosion in Bochum. Möglicherweise wurden dort giftige Chemikalien gelagert. Christoph Reichwein/dpa
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Zwei Tage nach der ungeklärten Explosion in einer Bochumer Lagerhalle wird der in der Nähe gefundene Tote obduziert - unter maximalen Sicherheitsvorkehrungen. Es sei möglich, dass der Leichnam mit gefährlichen Stoffen kontaminiert sei, sagte eine Polizeisprecherin in Bochum. Deshalb arbeiteten die Gerichtsmediziner in Schutzanzügen.
Nach der Explosion waren Spezialkräfte der Feuerwehr und des Landeskriminalamtes herbeigerufen worden, weil in der Halle Behälter mit potenziell gefährlichen Stoffen gefunden wurden. Vermutet wird, dass es sich um eine explodierte Drogenküche handele. Dies könne die Polizei aber weiter weder bestätigen noch dementieren, sagte die Sprecherin am Freitag.
Die Fachleute hätten am Explosionsort Proben genommen. Sie hoffe auf Ergebnisse in der kommenden Woche.
Ein Zeuge hatte den Toten in der Nähe des Gebäudes gefunden. Der Mann sei weiter nicht identifiziert. Ob und wie sein Tod mit der Explosion in Zusammenhang steht, sei weiter Sache der Ermittlungen, sagte die Sprecherin. Dazu sei routinemäßig am Mittwoch eine Mordkommission gegründet worden.