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Leasingrückgabe oder Inzahlungnahme: An diese Dinge denken

Bringt man das Auto für die Besichtigung zum Händler, sollten die Unterlagen und das Zubehör vollständig sein. Fehlt etwa der Zweitschlüssel, kann das die Bewertung empfindlich drücken.

11.03.2026

Wenn man sein Auto beim Händler in Zahlung oder nach einem Leasingvertrag zurückgibt, wird es sehr genau geprüft.Tobias Hase/dpa-tmn

Wenn man sein Auto beim Händler in Zahlung oder nach einem Leasingvertrag zurückgibt, wird es sehr genau geprüft.Tobias Hase/dpa-tmn

© Tobias Hase/dpa-tmn

Wer seinen Wagen beim Händler in Zahlung geben oder das Auto nach dem auslaufenden Leasingvertrag zurückgeben will, sollte nicht vergessen: Die Händler nehmen die Fahrzeuge penibel unter die Lupe.

Deshalb gilt: Das Auto muss mit allen Unterlagen, Zubehör und Schlüsseln abgeben werden. Das wird laut der Prüforganisation Dekra nicht immer ernst genommen. So fehlten oft wichtige Unterlagen oder Teile, wie etwa Zweitschlüssel, Radio-Code-Karte oder Bedienungsanleitung.

Zusätzlicher Aufwand und Kosten

Die Wiederbeschaffung sei meist mit zusätzlichem Aufwand und Kosten verbunden, was sich „zwangsläufig“ in der Bewertung zeige. 

Ganz typisch: Der Zweitschlüssel fehlt bei der Übergabe. Kann er wiedergefunden, okay. Aber wenn er verloren bleibt, führe kein Weg an einer neuen Schließanlage vorbei, so Dekra und nennt ein Beispiel: Beim Golf VII würde so etwas samt Material und Arbeitszeit 1.250 Euro kosten.

Aber auch das Serviceheft, die Zulassungsbescheinigung oder die Navigationsspeicherkarte fehlen gerne mal, bei Leasingverträgen mitunter Tank- und Servicekarten. Auch wenn die Gepäckraumabdeckung nicht mehr da ist, kein Warndreieck mehr im Auto liegt oder die Abnahmebescheinigungen für nachträgliche technische Änderungen fehlen, kann das Kosten verursachen. 

Wer sich das sparen will, sollte rechtzeitig vor dem Besichtigungstermin alle Unterlagen und entsprechenden Teile auf Vollständigkeit prüfen. 

Gerade, wer seinen Wagen in Zahlung geben will, dem rät Dekra außerdem: Man sollte die Geschichte und den Pflegezustand des Autos „überzeugend“ dokumentieren – etwa anhand von Rechnungen über Reparaturen und Wartungen.