Panorama

Kokain im Millionenwert – Drei Festnahmen im Ruhrgebiet

Spezielle Schmuggel-Pkw, Kokain im Millionenwert und Postpakete nach Australien: Wie Ermittler der Gruppe auf die Spur kamen und was noch im Verborgenen liegt.

17.04.2026

In einem Wagen wurden die rund 17 Kilogramm Kokain gefunden.-/Zollfahndungsamt Essen/dpa

In einem Wagen wurden die rund 17 Kilogramm Kokain gefunden.-/Zollfahndungsamt Essen/dpa

© -/Zollfahndungsamt Essen/dpa

Nach monatelangen Ermittlungen sind im Ruhrgebiet drei mutmaßliche internationale Drogenhändler festgenommen worden. Sie hätten Kokain aus Belgien und den Niederlanden in speziell präparierten Pkw nach Deutschland geschmuggelt, teilte die Zollfahndung Essen gemeinsam mit der Polizei und Staatsanwaltschaft mit. 

Das Rauschgift soll hier umverpackt und anschließend unter missbräuchlich verwendeten Absenderangaben nach Australien versandt worden sein. Der mutmaßliche Hauptverdächtige wurde laut Mitteilung am 10. April in Duisburg gefasst. 

Verdacht führt ins Ruhrgebiet

Die Beamten durchsuchten die Wohnung und Garage des 42-Jährigen. In einem Fahrzeug mit Schmuggelverstecken fanden sie rund 17 Kilogramm Kokain. Der Straßenverkaufspreis wird für diese Menge auf über 1,2 Millionen Euro geschätzt. In Oberhausen wurden zudem ein 34-Jähriger und eine 35-Jährige festgenommen, die für die Umverpackung und den Versand verantwortlich gewesen sein sollen.

Im April 2025 hatten die Beamten des Hauptzollamts Köln bei einer Postkontrolle 18,5 Kilogramm Kokain gefunden. Die Ermittlungen führten zu der Gruppe im Ruhrgebiet.

Das Amtsgericht Duisburg ordnete für die Beschuldigten Untersuchungshaft an. Die Ermittlungen dauern an.