Panorama

Klaus Behrendt hört 2027 als Tatort-Kommissar auf

Die 100. Tatort-Folge soll die letzte sein: Nach 30 Jahren als Kommissar-Duo Ballauf und Schenk möchte Klaus Behrendt im nächsten Jahr aufhören. Wie kommt es dazu?

22.09.2026

Der Schauspieler Klaus J. Behrendt hört als Kommissar Max Ballauf beim Kölner Tatort auf. (Archivbild)Oliver Berg/dpa

Der Schauspieler Klaus J. Behrendt hört als Kommissar Max Ballauf beim Kölner Tatort auf. (Archivbild)Oliver Berg/dpa

© Oliver Berg/dpa

Schauspieler Klaus Behrendt will nach 30 Jahren als Tatort-Kommissar Max Ballauf im nächsten Jahr aufhören. Seine 100. Tatort-Folge gemeinsam mit Dietmar Bär als Kommissar Freddy Schenk, die voraussichtlich im Herbst 2027 ausgestrahlt und noch dieses Jahr gedreht werden soll, wird gleichzeitig Behrendts letzte Folge sein, wie der WDR mitteilt. Bär hingegen möchte noch weitermachen.

Behrendt (rechts) drehte seit Jahren gemeinsam mit seinem Kollegen Dietmar Bär, der Kommissar Schenk spielte. (Archivbild)Oliver Berg/dpa

Behrendt (rechts) drehte seit Jahren gemeinsam mit seinem Kollegen Dietmar Bär, der Kommissar Schenk spielte. (Archivbild)Oliver Berg/dpa

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Behrendt begründete seinen Schritt laut Mitteilung zudem mit einem selbstgesteckten Meilenstein: „Mein Ziel waren 100 Folgen“. Er betonte: „Mein Entschluss, dieser Rolle pünktlich zum 30-jährigen Dienstjubiläum Lebewohl zu sagen, ist mir nicht leichtgefallen, reift aber schon länger in mir.“ Die Rolle habe ihn fast die Hälfte seines Lebens begleitet.

Und wie geht es für den 66-Jährigen weiter? „Jetzt freue ich mich darauf, mehr Zeit für mich und meine Familie zu haben. Auch wenn das nicht heißt, dass ich gar nicht mehr vor der Kamera stehen möchte“, sagte Behrendt laut WDR.

Dietmar Bär macht weiter

Sein Kollege Dietmar Bär möchte als Kommissar Schenk weitermachen: „Klaus und ich haben uns darüber intensiv ausgetauscht; seine Entscheidung, nach Folge 100 auszusteigen und einen neuen Lebensabschnitt zu beginnen, habe ich natürlich schweren Herzens zu akzeptieren“, erklärte Bär. „Ich und unser Kölner Team haben noch Lust, weiterzumachen. Also: Let’s go“.