Panorama

Immer weniger gesprengte Geldautomaten in NRW

Immer weniger Geldautomaten werden in NRW gesprengt. In den ersten Monaten des Jahres setzt sich dieser Trend fort. Das zeigen Zahlen des Landeskriminalamts.

10.05.2026

Die Zahl gesprengter Geldautomaten geht in NRW weiter zurück (Symbolfoto)Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa

Die Zahl gesprengter Geldautomaten geht in NRW weiter zurück (Symbolfoto)Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa

© Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa

Die Zahl von gesprengten Geldautomaten in NRW geht weiter zurück: In diesem Jahr gab es nach Zahlen des Landeskriminalamts (LKA) bisher neun Fälle (Stand 8. Mai). Vor vier Jahren waren es zur gleichen Zeit noch 76 Sprengattacken.

Seit 2022 gingen die Zahlen kontinuierlich zurück. 2023 wurden bis zum 8. Mai 54 Attacken gegen Geldautomaten gezählt, 2024 waren es im gleichen Zeitraum 16 und 2025 nur noch 13 Fälle. Am Ende des Jahres 2025 zählte das LKA 27 Sprengattacken - was auch insgesamt weniger waren als in den Vorjahren.

Entscheidend für den Rückgang dürfte die flächendeckende Ausstattung der Geldautomaten mit Farb-Kleb-Patronen sein, die die Geldscheine bei einer Explosion einfärben und damit unbrauchbar machen. 

Die Polizei hatte zudem mit den Banken Tausende Geldautomaten einer „Gefahrenbewertung“ unterzogen. Geräte, die besonders verlockend für die Täter sein könnten - weil sie zum Beispiel an einem Fluchtweg Richtung Autobahn stehen - wurden schlicht abgebaut.