Hyundai bringt den Ioniq3 für die Kompaktklasse
Hyundai schließt die Lücken in seinem elektrischen Portfolio und bietet mit dem Ioniq3 nun auch einen Stromer für die Kompaktklasse an. Das Design ist außergewöhnlich - die Technik eher nicht.
Der Hyundai Ioniq3 soll in der zweiten Jahreshälfte auf den Markt kommen.Hyundai/dpa-tmn
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Hyundai bringt seine Ioniq-Familie auch in die Kompaktklasse: Dafür haben die Koreaner jetzt den Ioniq3 enthüllt und die Markteinführung für die zweite Jahreshälfte angekündigt. Der Preis ist noch offen, dürfte sich aber unter dem elektrischen Kona einsortieren, der aktuell bei 38.340 Euro startet.
Hyundai bezeichnet den 4,16 Meter langen Gegner von Autos wie VW ID.3 oder Ford Puma EV als „Aero Hatch“ und hat dafür eine sehr auffällige und zugleich strömungsgünstige Mischung aus Steilheck und Coupé geschaffen - mit einer von einem Spoiler geteilten Heckscheibe.
Designorientiert auch im Innenraum
Innen kombinieren die Koreaner 1970er-Jahre-Ambiente mit reichlich Digitaltechnik und einer neuen Android-basierten Software auf einem großen Mitteldisplay. Hinreichend Platz bietet der Ioniq3 ebenfalls. Bei 2,68 Meter Radstand sei der Ioniq3 ein vollwertiger Fünfsitzer und biete in zwei Etagen bis zu 441 Liter Kofferraum.
Den Antrieb übernimmt laut Hyundai ein 400-Volt-System mit Akkus von 42 oder 61 kWh, die Reichweiten von 344 oder 496 Normkilometern ermöglichen sollen und am Gleichstrom mit bestenfalls 119 kW geladen werden können. Am Wechselstrom sind 11 kW Standard und 22 kW optional. Die an der Vorderachse montierten Motoren haben 100 kW/136 PS oder 108 kW/147 PS und beschleunigen auf bis zu 170 km/h, so Hyundai weiter.