Panorama

Hoppeditz brennt – Jecke verabschieden sich vom Karneval

Jetzt ist es endgültig vorbei: Nach den Kölnern lassen auch die Düsseldorfer ihre Sünden der närrischen Tage symbolisch in Rauch aufgehen - und beenden den Straßenkarneval.

18.02.2026

Wie praktisch: Eine Strohpuppe büßt für die Sünden der närrischen Tage.Henning Kaiser/dpa

Wie praktisch: Eine Strohpuppe büßt für die Sünden der närrischen Tage.Henning Kaiser/dpa

© Henning Kaiser/dpa

Mit der Verbrennung des Hoppeditz ist nun auch in der Narrenhochburg Düsseldorf die fünfte Jahreszeit traditionsgemäß beendet worden. Bei einem Trauermarsch beweinten rund 200 eingefleischte Jecke in der Landeshauptstadt das Ende des bunten Treibens. In der Nachbarstadt Köln war bereits am Vorabend die Karnevalsfigur Nubbel verbrannt worden. 

Die Strohpuppen büßen symbolisch für sämtliche Sünden und Verfehlungen der Karnevalstage. Nach dem ritualisierten Schauspiel sollen dann alle Sünden getilgt sein. 

Schön war’s, aber am Aschermittwoch ist alles vorbei. Henning Kaiser/dpa

Schön war’s, aber am Aschermittwoch ist alles vorbei. Henning Kaiser/dpa

© Henning Kaiser/dpa

Mit dem Aschermittwoch beginnt für viele Gläubige die Fastenzeit und für die Karnevalisten die Rückkehr in den Alltag - am Abend fetzen sich aber noch die Politiker beim traditionellen Schlagabtausch.

Zu viel getrunken und gefeiert? Der Nubbel dient als Sündenbock.Roberto Pfeil/dpa

Zu viel getrunken und gefeiert? Der Nubbel dient als Sündenbock.Roberto Pfeil/dpa

© Roberto Pfeil/dpa

Am 11.11. startet dann wieder die neue fünfte Jahreszeit: in Düsseldorf unter dem Motto „Mer bliewe bunt - ejal wat kütt!“ (Wir bleiben bunt - egal, was kommt!), in Köln unter der Devise „Morje es, wat do drus mähs!“ (Morgen ist, was du draus machst!).