Panorama

Giffey zum Stromausfall: Möglichst bei Freunden unterkommen

Der Notfall für Zehntausende in Berlin nimmt erhebliche Dimensionen an. Und er wird wohl noch tagelang andauern. Was die Wirtschaftssenatorin Betroffenen rät.

03.01.2026

Die Wirtschaftssenatorin spricht von einem besonders schwerwiegenden Stromausfall. (Archivbild)Sebastian Christoph Gollnow/dpa

Die Wirtschaftssenatorin spricht von einem besonders schwerwiegenden Stromausfall. (Archivbild)Sebastian Christoph Gollnow/dpa

© Sebastian Christoph Gollnow/dpa

Der Stromausfall im Berliner Südwesten ist nach Einschätzung von Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey besonders schwerwiegend. „Das Ausmaß ist größer, als bei dem Stromausfall in Adlershof im September 2025“, erklärte die SPD-Politikerin. Menschen, die bei Freunden oder Familienangehörigen außerhalb der betroffenen Gebiete unterkommen könnten, sollten dies tun, riet sie.

Gearbeitet werde nun nach dem im Dezember verabschiedeten „Resilienzkonzept für die Stromversorgung“, erläuterte die Senatorin. „Alle Krisenstäbe sind eingesetzt und arbeiten eng zusammen. Wichtig ist jetzt, alle Maßnahmen einzuleiten, die schnell zu einer besseren Lage führen, und die umfassende Information der Bevölkerung sicherzustellen.“ 

Giffey bestätigte, dass nur etwa 10.000 Haushalte in Lichterfelde von den insgesamt 45.400 betroffenen Haushalten damit rechnen können, noch am Samstag wieder Elektrizität zu bekommen. „Für die anderen 35.000 betroffenen Anschlüsse müssen wir davon ausgehen, dass die Reparaturarbeiten bis zum Donnerstagnachmittag, den 8. Januar 2026, andauern werden.“

Nach einem Stromausfall arbeitet Stromnetz Berlin an der Wiederherstellung der VersorgungMichael Kappeler/dpa

Nach einem Stromausfall arbeitet Stromnetz Berlin an der Wiederherstellung der VersorgungMichael Kappeler/dpa

© Michael Kappeler/dpa