Feuerwehrmann nach Spanien-Einsatz erneut im Großeinsatz
Hunderte Feuerwehrleute helfen beim Großbrand im Naturgebiet im Osten der Niederlande. Sie kommen aus dem ganzen Land. Einer kommt gerade aus Spanien.
Jelle Merkus gehörte zu den rund 40 Feuerwehrleuten aus den Niederlanden, die in Spanien lernen sollten, wie man große Naturbrände angeht.Roland Heitink/Persbureau Heitink/dpa
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Hunderte Feuerwehrleute sind im Naturgebiet im Osten der Niederlande Tag und Nacht im Einsatz. Sie wurden aus dem ganzen Land einberufen. Für Jelle Merkus (51) ist es bereits der zweite Großeinsatz in kurzer Zeit. „Ich war gerade zweieinhalb Wochen in Spanien“, sagte der friesische Zugführer einem dpa-Reporter in Oostrum. „Da haben wir bei der Bekämpfung von Waldbränden geholfen.“
Merkus gehörte zu den rund 40 Feuerwehrleuten aus den Niederlanden, die in Spanien lernen sollten, wie man große Naturbrände angeht. Denn dort sind diese Großfeuer viel häufiger.
Doch viel Theorie gab es nicht. Die Niederländer mussten sofort gemeinsam mit den spanischen Kollegen ausrücken und helfen, erinnert sich Merkus. „Das war eine besondere Erfahrung.“ Spanien sei nicht gut mit den Niederlanden zu vergleichen. Die Landschaft und die Vegetation seien anders - und auch die Arbeitsweise. „In Spanien tun sie viel mehr mit der Hand, und wir löschen hier mit Wasser.“ Aber auch jetzt in Limburg seien viele Handgeräte eingesetzt worden.
Nach dem Doppeleinsatz ist Merkus ziemlich geschlaucht. Aber jetzt kann er mit seinem Team nach Hause fahren in den Norden des Landes, nach Friesland. Abgelöst wird sein Team von Kollegen aus dem Nachbarland Belgien.