Ferienstart in NRW: So voll waren Straßen und Flughäfen
In den Flughäfen Düsseldorf und Köln/Bonn läuft der Betrieb bisher ohne größere Wartezeiten, auf den Autobahnen sieht das zeitweise anders aus. Wo die Straßen in NRW am Wochenende besonders voll sind.
Der Flughafen Köln/Bonn erwartet am ersten Wochenende der Herbstferien rund 132.000 Reisende. Benjamin Westhoff/dpa
© Benjamin Westhoff/dpa
In Nordrhein-Westfalen haben die Herbstferien begonnen - und am ersten Ferienwochenende sind etliche Menschen in den Urlaub aufgebrochen. So lief es auf den Straßen und Flughäfen in NRW:
Flughäfen Düsseldorf und Köln/Bonn: Keine längeren Wartezeiten
Der Düsseldorfer Flughafen rechnete nach eigenen Angaben mit Rekordzahlen für das erste Ferienwochenende. Von Freitag bis Sonntag sollten rund 252.000 Reisende über Düsseldorf in den Urlaub fliegen. Für den Sonntag rechnete der Flughafen mit rund 87.000 Passagieren und mehr als 520 Flügen. „Damit ist heute der passagierstärkste Tag des Jahres“, teilte ein Sprecher des Flughafens auf dpa-Anfrage gegen Mittag mit.
Trotz des erwarteten hohen Reisebetriebs habe es bisher aber keine langen Wartezeiten oder Verzögerungen gegeben. „Rund die Hälfte des heutigen Tagesaufkommens ist inzwischen reibungslos abgefertigt“, sagte der Sprecher. Der Flughafen erwartet im Tagesdurchschnitt in den Herbstferien 75.000 Reisende. In den Sommerferien waren es durchschnittlich 73.000 Reisende.
Auch am Flughafen Köln/Bonn rechnet man mit hohen Auslastungen während der Ferien. Alleine am ersten Wochenende sollen rund 132.000 Personen über Köln/Bonn fliegen. Der Ferienstart am Flughafen verlief gut, wie ein Pressesprecher mitteilte. „Der Betrieb funktioniert reibungslos und die Reisenden durchlaufen die Prozesse am Flughafen zügig und ohne nennenswerte Wartezeiten.“ In den gesamten Herbstferien erwarte der Flughafen mehr als 680.000 Fluggäste - das seien rund vier Prozent mehr als im Vorjahr.
Viel los auf den Straßen in NRW
Menschen, die ihren Urlaub mit dem Auto antraten, mussten vor allem am Samstag viel Geduld mitbringen. Es gab rund 400 Meldungen und Staus und stockenden Verkehr auf einer Gesamtlänge von rund 570 Kilometern, sagte ein Sprecher des ADAC Nordrhein. „Für einen Samstag ist das ein sehr hoher Wert, am Samstag zuvor waren es nur 279 Staumeldungen bei 337 Staukilometern.“
Bereits am Freitag sei der Ferienbeginn auf den Straßen in NRW deutlich spürbar gewesen, so der Sprecher. „Insgesamt staute sich der Verkehr in NRW über den Tag verteilt am Freitag auf 1.300 Kilometern, der ADAC zählte 638 Staumeldungen.“
Auch am Sonntag war auf den Straßen viel los. Gegen Mittag zählte der ADAC rund 50 Kilometer Stau und stockenden Verkehr. Verglichen mit Freitag und Samstag kämen Autofahrer aber deutlich schneller ans Ziel, sagte der Sprecher des ADAC Nordrhein.
Die Sperrung der A3 und A40 führe vor allem auf der A59 bei Duisburg und der A42 zu erhöhtem Verkehrsaufkommen. Auch auf der A1 und der A45 bei Dortmund könne es weiter zu längeren Staus kommen.