Fall Fabian: 33 Hinweise nach „Aktenzeichen XY“-Sendung
Fast vier Wochen nach dem Tod des achtjährigen Fabian aus Rostock nehmen die Ermittler eine tatverdächtige Frau fest. Brachte ein Hinweis nach der Ausstrahlung des Falls im Fernsehen den Durchbruch?
Bei einer Hausdurchsuchung im Fall des am 10. Oktober getöteten achtjährigen Fabian aus Güstrow beschlagnahmen die Ermittler einen Geländewagen.Philip Dulian/dpa
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Nach der Festnahme einer tatverdächtigen Frau im Mordfall Fabian hat die Staatsanwaltschaft betont, dass dies keine Folge der Ausstrahlung des Falls in der Fernsehsendung „Aktenzeichen XY... ungelöst“ gewesen sei. „Die Durchsuchungsmaßnahmen und auch die Festnahme heute hatten nicht mit der Sendung gestern zu tun“, sagte Oberstaatsanwalt Harald Nowack in einem kurzen Statement in Rostock. Nach der Sendung gingen demnach 33 Hinweis ein, deren Wertigkeit noch geprüft werde.
Am Donnerstagmorgen, 6.00 Uhr, rückten laut Polizei 120 Einsatzkräfte in Reimershagen und dem benachbarten Ort Rum Kogel nahe Güstrow an und durchsuchten mehrere Objekte. In einem Wohnhaus in Reimershagen wurde ein Geländewagen beschlagnahmt und für eine kriminaltechnische Untersuchung abtransportiert. Ermittler trugen zudem Sportschuhe in Plastiktüten aus dem Haus.
Fabian war am 10. Oktober in Güstrow südlich von Rostock verschwunden und wurde vier Tage später tot an einem Tümpel in der Nähe von Güstrow gefunden.
Rund 120 Einsatzkräfte durchsuchen mehrere Objekte in Reimershagen und Rum Kogel bei Güstrow.Philip Dulian/dpa
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Die Polizei durchsucht im Zusammenhang mit dem gewaltsamen Tod des achtjährigen Fabians erneut Objekte. (Archivbild)Bernd Wüstneck/dpa
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