FDP-Chef kritisiert landesweiten Unterrichtsausfall
Wegen der Glätte-Warnung fällt in ganz NRW der Schulunterricht aus. FDP-Chef Höne findet das überzogen.
FDP-Chef Henning Höne findet den landesweiten Distanzunterricht wegen der Glättewarnung überzogen. (Archivbild)Guido Kirchner/dpa
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Die oppositionelle FDP kritisiert den landesweiten Ausfall des Schulunterrichts in Nordrhein-Westfalen wegen der Glätte-Warnung. „Haben wir nicht aus der Pandemie gelernt? Was ist mit milderen Mitteln? Ausfall der ersten Stunde? Regulärer Unterricht ohne Präsenzpflicht statt Notbetreuung?“, schrieb NRW-Parteichef Henning Höne im Kurznachrichtendienst X. „Sicherheit geht vor. Aber Schulen werden in Deutschland zu schnell geschlossen“, argumentierte er. „Es leiden Schüler und Familien.“
Schulministerin Dorothee Feller (CDU) hatte wegen der Glatteiswarnung des Deutschen Wetterdienstes für diesen Montag landesweit Distanzunterricht angeordnet. An den Schulen gibt es lediglich eine Notbetreuung. Schülerinnen und Schüler sollen, wenn möglich, zu Hause bleiben, appellierte die Schulministerin.