Eher konservativ: Den Polestar 4 gibt es nun auch als SUV
Er war der Sonderling unter den Stromern und hat als aufgebocktes Coupé ohne Heckscheibe stark polarisiert. Jetzt gibt es den Polestar 4 auch als weniger eigenwilliges SUV.
Ein SUV für den Alltag – und fürs Urlaubsgepäck: Mit verlängertem Dach und größerem Kofferraum ergänzt Polestar den Polestar 4 um eine zweite Karosserieform.Patrick Gosling/Polestar/dpa-tmn
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Polestar beugt sich dem Trend zum SUV und legt deshalb jetzt eine zweite Karosserievariante des Polestar 4 auf: Neben dem aufgebockten Coupé mit der eigenwilligen Kofferraumklappe ohne Heckfenster gibt es das Mittelklasse-Modell deshalb künftig auch mit gewöhnlichem Zuschnitt. Das bringt auch ein verlängertes Dach, einen steilen Abschluss und freien Blick nach hinten mit sich, teilt der schwedische Hersteller mit.
Während der Kofferraum jetzt 535 statt 500 Liter fasst und sich auf bis zu 1.665 (früher: 1.536 Liter) erweitern lässt, die Hinterbänkler unter dem großen Glasdach etwas bequemer sitzen und die gestalterische Akzeptanz wächst, geht der Preis sogar zurück: Mit einem Einstiegspreis bei 57.900 Euro ist das SUV 4.000 Euro günstiger als das Coupe.
Weiterhin rund 630 Kilometer Reichweite
An der Technik des 4,84 Meter langen Konkurrenten von BMW iX3 oder Mercedes GLC ändert sich dagegen nichts. Es gibt den Fünfsitzer mit einer 100 kWh großen Batterie, die mit bis zu 200 kW geladen werden kann. Sie liefert im besten Fall die Energie für 630 Normkilometer.
Den Antrieb übernimmt in der Basisversion eine E-Maschine mit 200 k/272 PS, in den gehobenen Varianten montiert Polestar für 8.000 Euro mehr zwei Motoren. Mit denen gibt es Allradantrieb und 400 kW/544 PS. Das Spitzentempo liegt hier wie dort bei 200 km/h. Nur beim Sprint ist das SUV im Nachteil: Weil der Luftwiderstand größer ist, beschleunigt es aus dem Stand etwas langsamer auf Tempo 100 - und braucht 3,9 statt 3,8 Sekunden.