Panorama

Downing-Street-Kater Larry erholt sich von Mini-OP

Der „chief mouser“ musste sich einer kleineren Operation unterziehen lassen. Sorgen müssen sich die Briten um ihr Regierungsmaskottchen aber nicht machen, wie es scheint.

09.10.2026

Kater Larry stiehlt Staatsgästen gerne mal die Schau. (Archivbild)Alberto Pezzali/AP/dpa

Kater Larry stiehlt Staatsgästen gerne mal die Schau. (Archivbild)Alberto Pezzali/AP/dpa

© Alberto Pezzali/AP/dpa

Das Maskottchen des britischen Regierungssitzes 10 Downing Street, Kater Larry, erholt sich von einer kleineren Operation. Das teilte die Regierung in London per Instagram mit. 

https://www.instagram.com/reel/DeRonvmKizC/?mdxt=dGd5ano1d2hxOXBu

In einem kurzen Clip ist zu sehen, wie der „chief mouser“ (Chef-Mäusejäger) in einem Katzenkorb herumgetragen wird und dann in seinem Revier innerhalb und außerhalb der berühmten schwarzen Tür mit der Nummer 10 herumstreift. An der Seite hat er eine rasierte Stelle im Fell. Larry sei nach dem Eingriff wieder zu Hause und erhole sich gut, so die Mitteilung. Außerdem bedanke er sich bei den Tierärztinnen und Tierärzten, die sich um ihn gekümmert hätten.

Kater mit Kultstatus

Der Kater Larry ist beinahe 20 Jahre alt und hat inzwischen Kultstatus in Großbritannien und darüber hinaus. Angeschafft hatte ihn der frühere Premierminister David Cameron im Jahr 2011. Inzwischen hat der schwarz-braun getigerte Kater mit weißem Bauch und Vorderpfoten den Amtssitz mit weiteren sechs Regierungschefs geteilt. 

Larry dürfte angesichts der beinahe ständigen Präsenz von Fotografen zu einem der am häufigsten fotografierten Tiere der Welt zählen. Immer wieder stiehlt er selbst hochrangigen Besuchern die Schau, wenn er lässig über einen Roten Teppich schlendert oder Tauben und Mäuse jagt.

Doch Larry ist längst mehr als nur ein beliebtes Haustier. Ein satirischer X-Account in seinem Namen hat sich längst zum Social-Media-Phänomen entwickelt. Hinter den oft regierungskritischen Posts steckt eine einzige Person, die ihre Identität geheim halten will, wie sie der dpa vor einigen Jahren verriet.