Panorama

Designer-SUV R2 soll zum ersten Rivian für Europa werden

Mit dem R1 hat US-E-Autobauer Rivian Teslas skurrilen Cybertruck gekontert. Doch für Europa sind der Pick-up und sein SUV-Bruder zu groß. Nun fährt der deutlich kleinere R2 vor - wann auch zu uns?

14.09.2026

Cleanes Design, auffällige Oval-Scheinwerfer: Der Rivian R2 soll als 4,72‑Meter‑SUV gegen Tesla Model Y & Co. antreten.Rivian/dpa-tmn

Cleanes Design, auffällige Oval-Scheinwerfer: Der Rivian R2 soll als 4,72‑Meter‑SUV gegen Tesla Model Y & Co. antreten.Rivian/dpa-tmn

© Rivian/dpa-tmn

Nach Tesla und Lucid läuft sich ein weiteres US-Unternehmen warm für Europa: In den USA hat das Start-up Rivian jetzt den R2 eingeführt und die Möglichkeiten des Europa-Exports erörtert. Nach Angaben des Unternehmens könnte das 2028 so weit sein.

Während der Erstling R1 als Pick-up und als rustikaler Truck vor allem an US-Vorlieben ausgerichtet und mit mehr als fünf Metern schlicht zu groß für unsere Breiten ist, taugt das neue SUV R2 als direkter Konkurrent von Autos wie BMW iX3, Mercedes GLC, Volvo EX60 und vor allem dem Tesla Model Y.

Clean, cool und modern gezeichnet mit unverwechselbaren stehenden Oval-Scheinwerfern misst er nur noch 4,72 Meter und startet in den USA laut Rivian aktuell bei 58.000 US-Dollar oder ungerechnet rund 50.000 Euro. Später soll es abgespeckte Varianten mit einem statt zwei Motoren und einem kleineren Akku geben. Deren Einstiegspreise sollen deutlich unter 40.000 US-Dollar liegen.

Die erste Version gibt sich betont sportlich

Los geht es allerdings erst einmal mit der Performance-Version. Die fährt mit zwei E-Motoren von zusammen 482 kW/656 PS flotter als mancher Sportwagen. Der Sprint von null auf 100 km/h gelingt deshalb in deutlich unter vier Sekunden. Allerdings ist bei rund 200 km/h schon wieder Schluss. Die Energie liefert ein Akku mit 87,9 kWh, der je nach Version im amerikanischen Zyklus für rund 550 Kilometer reichen soll.

Um sich im dicht besetzen Segment der SUV-Mittelklasse zu differenzieren, gibt sich Rivian einen Abenteuer-Anstrich und überrascht mit cleveren Details. Der Schlüssel taugt deshalb auch als Karabinerhaken, in der Tür steckt eine stets geladene Taschenlampe und im Menü finden sich ein halbes Dutzend Fahrprogramme für Sand, Schnee oder Geröll.