Der Xpeng P7+ fordert die elektrische Oberklasse heraus
Technisch der Konkurrenz eine Nase voraus und dennoch günstiger als so mancher Mitbewerber – so will der Xpeng P7+ die elektrische Elite locken.
Preis-Leistungs-Knaller: Der Xpeng P7+ unterbietet vergleichbare europäische Konkurrenten und bietet gleichzeitig High-End-Technologie und Komfort.Fabian Hoberg/dpa-tmn
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Das China-Startup Xpeng drängt in die Oberliga. Wenn der Newcomer aus Guangzhou in diesem Frühjahr den P7+ an den Start bringt, stößt er damit technisch und beim Format in die elektrische Oberklasse vor. Beim Preis allerdings bewahrt Xpeng Bodenhaftung und unterbietet Modelle wie den VW ID.7.
Angeboten wird die gute fünf Meter lange Schräghecklimousine mit reichlich Beinfreiheit und Liegesofa im Fond dem Hersteller zufolge für Preise ab 46.600 Euro in drei Konfigurationen:
- Das Basismodell fährt mit 180 kW/245 PS an der Hinterachse und einem Akku von 61,7 kWh für 445 Normkilometer.
- Als Long Range hat der P7+ 230 kW/313 PS, 74,9 kWh und bis zu 530 Kilometer Aktionsradius.
- Für den Performance gibt es zwei Motoren mit zusammen 369 kW/502 PS, die aus dem großen Akku bis zu 500 Kilometer holen sollen.
Besonders stolz sind die Chinesen aber auf die Ladeleistung, die am DC-Anschluss erst bei 446 kW gipfelt. Xpeng will aber nicht nur mit einem fortschrittlichen Elektroantrieb punkten, sondern auch bei der Assistenz neue Maßstäbe setzten. Mit einem besonders schnellen Chip und über zwei Dutzend Kameras, Sensoren und Radaren bietet die Limousine laut Hersteller mehr Möglichkeiten zum autonomen Fahren, als die Straßenverkehrsordnung derzeit erlaubt. Sobald sich das ändert, will Xpeng aber schrittweise seinen Autopiloten freischalten und Fahrer zu Passagieren machen.