Darum sollten Sie auf Plastik im Garten verzichten
Mikroplastik im Blumenbeet? Warum Folien, Töpfe und Deko im Garten echte Umweltfallen sind – und welche Alternativen wirklich nachhaltig sind.
Plastik im Garten vermeiden: Wiederverwendbare oder kompostierbare Pflanzgefäße wie Tontöpfe sind umweltfreundliche Ersatzprodukte.Franziska Gabbert/dpa-tmn
© Franziska Gabbert/dpa-tmn
Die Gartensaison ist eröffnet - jetzt wird wieder gesät, gepflanzt, umgetopft und gedüngt. Dabei sollte man am besten auf Plastik verzichten, empfiehlt die Verbraucherzentrale Bayern. Denn durch Folien, Töpfe und Deko aus Kunststoff kann Mikroplastik entstehen.
Gelangt Mikroplastik in den Boden, kann das langfristig das Bodenleben belasten. Besonders Einwegprodukte sind ein Problem, also etwa Folien, Saatbänder oder Pflanzschalen. Denn oft werden sie nach nur einer Saison entsorgt oder noch schlimmer - bleiben im Garten zurück.
Diese Alternativen gibt es
Doch was kann man stattdessen verwenden? Die Verbraucherzentrale Bayern rät, zu wiederverwendbaren oder kompostierbaren Produkten zu greifen - etwa Tontöpfe oder recycelbare Gefäße aus Kunststoff.
Ebenso gibt es viele natürliche Materialien, mit denen man im Garten arbeiten kann. Zum Mulchen etwa kann man statt Folien oder Vlies organische Alternativen wie Laub, Schafswolle oder Rasenschnitt verwenden.
Verzichten sollte man auch auf beschichtete Langzeitdünger, die mit einer Kunststoffschicht umhüllt sind. Beim Düngen also lieber auf organische Produkte zurückgreifen!