Bundeswehrhubschrauber zwei Mal mit Laserpointer geblendet
Regelmäßig rufen Laserblendungen die Polizei auf den Plan. In Minden war nun wiederholt die Bundeswehr das Ziel - daher wird ein politisches Motiv nicht ausgeschlossen.
Laserpointerattacken auf Piloten oder anderen Menschen am Steuer sind nicht nur eine Straftat, sondern auch gefährlich. (Symbolbild)Fabian Strauch/dpa
© Fabian Strauch/dpa
Nachdem ein Unbekannter zwei Nächte in Folge mit einem Laserpointer die Besatzungen von Bundeswehrhubschraubern über Minden geblendet hat, ermittelt der Staatsschutz. Ein politisches Motiv könne nicht ausgeschlossen werden, wenn die Bundeswehr Ziel solcher Attacken werde, hieß es von der Polizei.
Erstmals am Montag und dann erneut am Dienstag sei die jeweilige Besatzung für rund zehn Sekunden durch einen grünen Laser geblendet worden. Dabei handele es sich um eine Straftat, betonte die Polizei, da damit eine erhöhte Absturzgefahr verbunden sei.
Die Polizei geht davon aus, dass der unbekannte Täter sich währenddessen im Stadtteil Minden-Dützen aufhielt. Erste Fahndungsmaßnahmen verliefen ergebnislos. Zeugen sind aufgefordert, sich bei der Polizei zu melden.