Bohlen vor DSDS-Finale: „Wir werden keinen Superstar finden“
Muss RTL nun den Namen seiner beliebten Casting-Show „Deutschland sucht den Superstar“ ändern? Ausgerechnet DSDS-Urgestein und Juror Dieter Bohlen hält eine große Karriere nach dem Sieg für fraglich.
Dieter Bohlen entmutigt vor DSDS-Finale. (Archivbild)Rolf Vennenbernd/dpa
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Juror Dieter Bohlen macht ausgerechnet vor dem heutigen Finale der Casting-Show „Deutschland sucht den Superstar“ eine entmutigende Aussage: „Wir werden keinen Superstar finden.“ In einem Interview der „Bild“ sagte das DSDS-Urgestein: Das Wort sei „ein bisschen zu hoch. Es muss ja nicht immer gleich ein Superstar gefunden werden. Wenn es ein Star wird, wären wir schon happy.“
Der Blick auf die Statistik bestätigt den - nicht ganz überraschenden - Eindruck des jahrelangen Jurors. Seit dem Start im Jahr 2002 hat „Deutschland sucht den Superstar“ viele Staffelsieger gefunden, aber keinen späteren echten Top-Namen der Musikbranche gekürt. Allerdings wurden einige DSDS-Teilnehmer gut bekannt - etwa Pietro Lombardi, die diesjährige ESC-Teilnehmerin Sarah Engels, Wincent Weiss und Beatrice Egli.
Nach 16 Jahren wieder im DSDS-Finale: Menowin FröhlichStefan Gregorowius/RTL/dpa
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Heute Abend um 20.15 Uhr wird RTL zum 22. Mal seinen „Superstar“ küren - mit dabei ist unter anderem ein Sänger, der es schon mehrfach nicht schaffte, DSDS-Sieger zu werden, und daher schon einen gewissen Bekanntheitsgrad hat. Menowin Fröhlich schaffte es 2005 in die Top 20, ist aber dann ausgeschieden. 2010 kam Fröhlich ebenfalls ins Finale, wurde aber nur Zweiter.