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Beerenzeit: Warum aber TK-Beeren für diese Gugl besser sind

Warum Eis-Beeren im Teig nicht matschig werden und wie der Beerenguss den Mini-Guglhupf zum Hingucker macht – das verrät Rezeptentwicklerin Mareike Pucka Schritt für Schritt.

27.06.2026

Mini-Guglhupfe mit Beerenguss passen wunderbar in die Beerensaison. Was man aber niemandem verraten muss: Sie sind mit TK-Beeren gemacht - das bekommt Textur und Farbe noch besser.Mareike Pucka/biskuitwerkstatt.de/dpa-tmn

Mini-Guglhupfe mit Beerenguss passen wunderbar in die Beerensaison. Was man aber niemandem verraten muss: Sie sind mit TK-Beeren gemacht - das bekommt Textur und Farbe noch besser.Mareike Pucka/biskuitwerkstatt.de/dpa-tmn

© Mareike Pucka/biskuitwerkstatt.de/dpa-tmn

Sommer, Sonne, Beerensaison. Es ist eigentlich die allerbeste Zeit im Jahr - zumindest Obst-technisch gesehen. Frische Heidelbeeren, Johannisbeeren, Brom- und Himbeeren machen die Auswahl wunderbar farbenfroh und abwechslungsreich. Und das wollte ich nutzen und gleich einen knallbunten Hingucker zum Kaffee oder auch zum Iced-Latte-Nachmittagsdate auf der Terrasse backen.

Aber offen gestanden: Diese hübschen Mini-Guglhupfe funktionieren einfach besser mit TK-Beeren. Ich nutze sie tiefgefroren lieber zum Backen, weil sie nicht so matschig werden. Klingt verrückt? Sie fragen sich, wie das gehen soll, weil frische Beeren doch sicher nicht so matschig sind wie gefrorene beim Auftauen? Der Trick dazu ist im Rezept versteckt.

Dann kann man doch sicher frische Beeren für den Puderzucker-Guss verwenden, oder? Auch da nicht. Auch er wird nicht mit pürierten Beeren angerührt. Die allerschönste natürliche Knallfarbe ganz ohne Lebensmittelfarbe entsteht nämlich nur mit TK-Beeren.

Zutaten für 15 Stück Mini-Guglhupfe mit Beerenguss

Für den Teig: 

  • 150 g Zucker
  • 125 ml Öl
  • 150 g Joghurt
  • 225 g Mehl
  • 3 Eier
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 2 TL Backpulver
  • 160 g TK-Beeren nicht aufgetaut + 1 TL Speisestärke

Für den Guss: 

  • 60 g TK-Beeren aufgetaut
  • 150 g Puderzucker
  • eventuell Himbeerstreusel

Zubehör: 

  • Mini-Guglhupfformen (Blech)
  • Spritzbeutel

Zubereitung: 

Den Backofen auf 175 Grad Umluft vorheizen.

Eine Mini-Guglhupfform (Blech) ausfetten.

Zucker und Öl in eine Rührschüssel geben und aufschlagen.

Eier einzeln dazugeben und gut unterrühren.

Mehl und Backpulver mischen und gemeinsam mit dem Joghurt in die Rührschüssel geben.

Vanilleextrakt dazugeben und alles zu einem glatten Teig verrühren.

Die tiefgefrorenen Beeren in einer Schüssel mit der Speisestärke mischen. Das ist der Trick: Die Speisestärke bindet beim Backen die Flüssigkeit - so wird es nicht matschig.

Die Beeren mit einem Teigschaber unterheben.

Teig in den Spritzbeutel füllen und dann in die Guglmulden spritzen.

Wenn es zu viel Teig ist, einen Durchgang backen und dann mit dem Rest Teig erneut befüllen und backen.

Im vorgeheizten Backofen 15 Minuten backen. Stäbchenprobe machen.

Aus einem Kuchengitter auskühlen lassen, nach ca. 5 Minuten die Gugl vorsichtig aus der Form stürzen.

Komplett auskühlen lassen.

Für den Guss die 60 g TK-Beeren auftauen lassen, pürieren und den Puderzucker unterrühren, bis ein dickflüssiger Guss entsteht.

Die Gugl darin eintauchen, mit Streusel bestreuen und trocknen lassen.

Mehr Rezepte unter https://www.biskuitwerkstatt.de/