Barbershop-Kontrollen - Hinweise auf Schwarzarbeit
Bundesweit haben Zollbeamte Barbershops und Kosmetikstudios kontrolliert. Der Kölner Zoll war mit 60 Einsatzkräften dabei - und die fanden in einigen Fällen konkrete Indizien für Regelverstöße.
Der Zoll kontrollierte am Samstag insgesamt 35 Kosmetikstudios und Barbershops.Benjamin Westhoff/dpa
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Im Zuge der am Samstag durchgeführten Zollkontrolle in Barbershops und Nagelstudios hat der Kölner Zoll mehrere Ermittlungsverfahren eingeleitet - unter anderem wegen Schwarzarbeit und Missbrauchs von Sozialleistungen. Überprüft wurden 66 Beschäftigte in 35 Firmen in Köln, Bergisch Gladbach, im Oberbergischen Kreis und dem Rhein-Sieg-Kreis, wie das Hauptzollamt mitteilte.
Demnach ergaben sich konkrete Hinweise auf Schwarzarbeit in 15 Fällen, Missbrauch von Sozialleistungen bei 11 Beschäftigten sowie Nichtzahlung des Mindestlohns in 6 Fällen. Einige Mitarbeitende hatten keinen gültigen Aufenthaltstitel oder konnten keine Ausweispapiere vorzeigen.
Die Kontrollen waren Teil einer bundesweiten Kontrollaktion des Friseur- und Kosmetikgewerbes. Rund 2.200 Zöllnerinnen und Zöllner waren im Einsatz. Vom Kölner Zoll waren 60 Einsatzkräfte der Finanzkontrolle Schwarzarbeit im Einsatz.