Panorama

Auswärtiges Amt warnt vor Starkregen in Chile

Am Rand der Anden drohen Überschwemmungen und Erdrutsche: In mehreren Gemeinden rund um Santiago gilt Alarmstufe Rot. Welche Gebiete Reisende meiden sollten.

21.10.2026

Starkregen und Überschwemmungen: Für mehrere Gebiete der Hauptstadt Santiago de Chile gilt derzeit die Alarmstufe Rot.Esteban Felix/AP/dpa-tmn

Starkregen und Überschwemmungen: Für mehrere Gebiete der Hauptstadt Santiago de Chile gilt derzeit die Alarmstufe Rot.Esteban Felix/AP/dpa-tmn

© Esteban Felix/AP/dpa-tmn

Wegen drohender Starkregenfälle und Überschwemmungen sowie möglichen Erdrutschen haben die chilenischen Behörden für mehrere Gebiete der Hauptstadt Santiago de Chile die Alarmstufe Rot ausgerufen. Darauf weist das Auswärtige Amt in den aktuellen Reise- und Sicherheitshinweisen hin. 

Betroffen sind nach Angaben des chilenischen Katastrophenschutzes unter anderem die Gemeinden San José de Maipo, Puente Alto, Pirque, La Florida, Peñalolén, La Reina, Las Condes, Lo Barnechea, Vitacura und Colina. Viele davon liegen am Rand der Anden.

Auch in weiteren Teilen Zentralchiles wird mit heftigen Regenfällen gerechnet. Für die Regionen zwischen Coquimbo nördlich von Santiago und Bío Bío südlich der Hauptstadt wurde der Klimanotstand ausgerufen.

Warnungen der Zivilschutzbehörde beachten

Reisende sollten sich über die Medien, die chilenische Zivilschutzbehörde SENAPRED und den staatlichen Wetterdienst über die Lage und betroffene Gebiete informieren und diese weiträumig meiden. Das Auswärtige Amt rät außerdem, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden zu beachten.