Auf Zeitreisen gegen einen Fluch: „The Adventures of Elliot“
Pixel-Charme trifft Rätselwucht: In diesem Rollenspiel-Abenteuer durchstreift Held Elliot vier Zeitalter und stößt dabei auf viel Magie, neue Verbündete und muss - ja richtig - Katzen einsammeln.
Die Spielenden können sich frei aus Elliots Waffenarsenal bedienen. Dazu verbessern Maginit und Fee Faies Magie und Kräfte die Fähigkeiten des Helden.Square Enix/dpa-tmn
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Während viele große Spiele-Titel mit fotorealistischer Open-World-Optik um die Gunst der Gamer buhlen, dreht „The Adventures of Elliot: The Millennium Tales“ entschlossen am Retro-Rad. HIer gibt es eine frische 2D-Pixeloptik in HD-Auflösung.
Und darum geht’s: Prinzessin Heurias friedliches Königreich Huther liegt auf dem rauen Kontinent Philabieldia, wo immer wieder Bestien wüten. Mit aller Kraft versucht die Prinzessin, einen magischen Schutzschild aufrechtzuerhalten, das alle Gefahren vom Königreich fernhält.
Als einige antike Ruinen entdeckt werden, die offenbar geheimnisvolle Kräfte bergen, schickt Prinzessin Heurias Vater, König
Hichard den Abenteurer Elliot los, um Nachforschungen anzustellen. Denn in den Ruinen könnte sich eine Lösung für die Bedrohung durch die Bestien verbergen.
Auf einer spiralförmigen Reise durch die Zeit
Doch auch eine dritte Partei schmiedet finstere Pläne rund um die Ruinen. Sie will die Macht in Philabieldia an sich reißen. Als Elliot gemeinsam mit der Fee Faie zu den Ruinen aufbricht, ahnt er noch nicht, dass er sich auf eine spiralförmige Reise durch die Zeit begibt.
Die Spielenden können sich frei aus Elliots Waffenarsenal bedienen: Schwert, Speer, Pfeil und Bogen, Hammer, Bumerang, Sense und Bombe - alles da. Dann ist da noch Maginit, ein wichtiger Stoff, der die Fähigkeiten des Helden verbessern kann.
Und nicht zu vergessen Faies Magie und Kräfte, die Elliot zusätzlich helfen. So kann die Fee etwa einen Elliot-Klon erschaffen oder ihn rasend schnell machen, was dem Gameplay eine besondere Wendung verleiht. Im lokalen Mehrspielermodus lässt sich Faie auch von einem
zweiten Spieler steuern.
Tief in den Wäldern: Die 2D-Pixelgrafik von „The Adventures of Elliot: The Millenium Tales“ ist schön anzusehen.Square Enix/dpa-tmn
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Wie lässt sich der Fluch brechen?
Nachdem ein mächtiger Fluch Prinzessin Heuria eingefroren hat, wird die Lage dringlich, weil sie den magischen Schutzschild nicht mehr aufrechterhalten kann. Auf der Suche nach einem Heilmittel, das den Fluch aufhebt, reist Elliot in vier andere Zeitalter zurück. Die Landschaften dort wirken ähnlich und doch irgendwie anders.
Dabei wird er immer stärker in das Leben der Menschen in den verschiedenen Zeitaltern verwickelt. Eine komplexe Erzählreise mit einer Reihe von Rätseln beginnt. Dabei gibt es auch Konflikte mit Tierstämmen, insbesondere mit dem der menschenähnlichen Myũ.
Ohne die Details zu verraten: Magie spaltet die Menschen, treibt die Story voran und unterstreicht den Wunsch der Myũ nach friedlichem Zusammenleben. Dieser Machtkampf verschärft sich, als Elliot endlich erkennt, worum es wirklich geht.
Länder mit wilden Wölfen, tiefen Sümpfen und mächtigen Elefanten
Das Spiel legt den Schwerpunkt auf Erkundung, wobei der Kontinent in Regionen unterteilt ist, von denen jede andere Herausforderungen und Geheimnisse birgt. Die nördlichen Länder, Heimat des wilden Wolfstammes, beherbergen ein majestätisches uraltes Tier, das im Eis gefangen ist. Die Sumpfgebiete in der Mitte sind voller Hindernisse zum Durchschwimmen und Durchtauchen. Und das nordwestliche Vulkangebiet gehört einem mächtigen Elefantenstamm.
In jeder Region finden sich Ruinen und Höhlen mit kniffligen Rätseln, die Elliot lösen muss. Für manche Fortschritte sind bestimmte Fähigkeiten von Elliot oder Faie erforderlich, die nur durch den Besuch von Tempeln und Schreinen erworben werden können. Die Belohnungen warten immer nach herausfordernden Bosskämpfen, von denen einige sogar schwieriger sind als das Hauptabenteuer. Wichtig: Unterwegs streunende Katzen einsammeln, da sie eine zentrale Rolle in der Geschichte spielen. Ja, wirklich.
Jetzt bloß nicht in die Lava plumpsen: Elliot muss gefährliche Aufgaben am laufenden Meter lösen.Square Enix/dpa-tmn
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Die Spielenden bestimmen, wie es ausgeht
Für das Abenteuer gibt es keinen festen Ausgang. Schnell spielen kann zu einer überraschenden Wendung führen. Wer sich jedoch in Elliots Denkweise vertieft und unterwegs hilft, wo und wem er nur kann, wird mit Story-Elementen belohnt, die Elliots und Faies Herkunft enthüllen. Dann werden Vergangenheit und Gegenwart miteinander verwoben.
Aber noch ein Hinweis zu den Nebenquests: Der Zugriff darauf ist an die Hauptgeschichte gekoppelt. Wenn man darin zu weit voranschreitet, bevor man Nebenquests abgeschlossen hat, werden diese unzugänglich. Gelegentlich blockiert aber auch ein Bug den Fortschritt bei Nebenquests - und zwar immer dann, wenn das Reisen zu einem Ort, um eine Nebenquest abzuschließen, auch ein Voranschreiten der Hauptgeschichte auslöst.
Fazit: Dieses Abenteuer lohnt sich
Elliots Abenteuer ist eine Hommage an klassisches Gaming: Schönes Gameplay mit vielfältigen Gegnertypen in einer Welt voller Rätsel und Geheimnisse. Dazu eine vollständige Sprachausgabe für Haupt- und Nebenquests, was heutzutage eine Seltenheit ist.
Und: Ach die Erzählung und der Soundtrack sind eine runde Sache. So werden die meisten Spielenden wahrscheinlich mehr wollen, wenn nach etwa 30 Stunden die meisten Geheimnisse aufgedeckt sind und das Ende des Spiels erreicht ist.
„The Adventures of Elliot: The Millennium Tales“ ist für Playstation 5, Xbox Series X/S, Nintendo Switch 2 und PC erschienen - für rund 70 Euro. Die USK-Altersfreigabe liegt bei zwölf Jahren.
Elliots Abenteuer sind eine schöne Mischung aus Rollenspiel und Action-Adventure.Square Enix/dpa-tmn
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Friedlich liegt es da, auch dank eines magischen Schutzschildes, das Königreich Huther.Square Enix/dpa-tmn
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„The Adventures of Elliot: The Millenium Tales“ hat auch einen richtig guten Soundtrack zu bieten.Square Enix/dpa-tmn
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