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ADAC-Test: Toiletten auf kleinen Rastplätzen oft mangelhaft

Es geht um die kleinen Rastplätze ohne Tankstelle oder Restaurant. Viele Autobahn-Toiletten sind in einem ADAC-Test durchgefallen. Welche Rastplätze besser abschneiden und was Reisende erwartet.

14.07.2026

So sauber ist es auf Rastplätzen oft nicht. (Symbolbild)Jan Woitas/dpa

So sauber ist es auf Rastplätzen oft nicht. (Symbolbild)Jan Woitas/dpa

© Jan Woitas/dpa

Fehlende Sauberkeit, kein Toilettenpapier, kaputte oder leere Seifenspender: Viele Sanitäranlagen auf unbewirtschafteten Rastplätzen an den Autobahnen haben in einem Test des ADAC schlecht abgeschnitten. Dabei sei der Gang zur Toilette einer der Hauptgründe für das Ansteuern der Rastplätze. 

Der ADAC hat in NRW acht Rastplätze unter die Lupe genommen. Die Sanitäranlagen bewertete er bei drei mit „sehr mangelhaft“: Hoxhöfe, Wittenhorst und Sürenheide. Als „mangelhaft“ sind außerdem die Toiletten der Anlagen Rur-Scholle, Hasetal und Oberste Heide eingestuft worden.

Die Sanitäranlagen von Logebachtal und Röllingser Graben erhielten vom ADAC die Note „ausreichend“. Bundesweit fielen 62 Prozent der insgesamt 50 getesteten Rastplätze den Angaben zufolge bei den sanitären Anlagen durch. 

Vorwurf „systematisch vernachlässigt“ 

Die Toiletten sollten deutlich öfter gereinigt und mit Toilettenpapier versorgt werden, fordert Roman Suthold, Verkehrsexperte des ADAC in NRW. Die Ergebnisse der im Monat März erfolgten Tests zeigten, dass die unbewirtschafteten Rastplätze weiterhin systematisch vernachlässigt würden.

Verkehrsexperte Roman Suthold vom ADAC Nordrhein. (Archivbild)-/ADAC Nordrhein/dpa

Verkehrsexperte Roman Suthold vom ADAC Nordrhein. (Archivbild)-/ADAC Nordrhein/dpa

© -/ADAC Nordrhein/dpa

Weitere Kategorien der Tests sind Außenanlagen, Verkehr und Parken sowie persönliche Sicherheit. Die Sanitäranlagen haben eine hohe Gewichtung in der Gesamtbewertung der getesteten unbewirtschafteten Rastplätze. 

In NRW bewerteten die Tester in ihrer Gesamtbewertung vier der acht unter die Lupe genommenen Rastplätze mit „mangelhaft“: Rur-Scholle (A4), Hasetal (A1 bei Osnabrück), Oberste Heide (A1 bei Köln) und Hoxhöfe (A44 bei Krefeld).

Nur einmal „gut“ in der Gesamtnote

Der Rastplatz Wittenhorst an der A3 nahe den Niederlanden erhielt sogar „sehr mangelhaft“. Logebachtal (A3 bei Bonn) und Sürenheide (A2 bei Gütersloh) wurden mit „ausreichend“ bewertet. Mit „gut“ in der Gesamtbewertung schnitt im ADAC-Test nur der NRW-Rastplatz Röllingser Graben an der A44 bei Soest ab.