100.000 Euro für Taschentuch von französischem Filmstar
Hunderttausend Euro für ein altes Taschentuch? So viel hat wohl ein Fan von Pierre Niney hingeblättert. Warum das Ganze eigentlich ein Scherz sein sollte und was das mit Scarlett Johansson zu tun hat.
Niney hatte nur mit sehr geringem Interesse an seinem benutzten Taschentuch gerechnet. (Archivbild)picture alliance / dpa
© picture alliance / dpa
Ein angeblich benutztes Taschentuch des gefeierten französischen Schauspielers Pierre Niney ist bei einer Versteigerung für 100.000 Euro verkauft worden. Niney selbst hatte die Aktion als einen scherzhaften Test gesehen. „Es wird für fünf Euro versteigert werden“, hatte der 36 Jahre alte Darsteller („Der Graf von Monte Christo“) noch befürchtet.
Scarlett Johansson als Inspiration
Die Idee zu der ungewöhnlichen Versteigerung kam Niney in einem Interview mit dem Youtuber Antton Racca. Die zwei unterhielten sich dort über ein Taschentuch, in das Schauspielikone Scarlett Johansson einst geschnaubt hatte, und das 2008 für 5.300 US-Dollar (4.472 Euro) verkauft worden war.
Er habe kein Taschentuch, aber frage sich, was er zum Versteigern da lassen könne, sagte der angesagte Schauspieler. „In Frankreich ist das oft sehr unangenehm. Der Preis geht auf 20 Euro und dann denkst du dir nur „Aha“.“ Nachdem Niney ein Taschentuch gereicht wurde, schnäuzte der Darsteller sich und betonte noch: „Da ist nicht viel, weil ich sehr, sehr guter Gesundheit bin.“
Les enchères sont déjà à plus de 10 000 euros 😭😭 pic.twitter.com/HYmDGW6bSd
— Antton (@anttonracca) January 28, 2026
In wenigen Stunden von 1 auf 12.000 Euro
Racca bot das benutzte Tuch nach eigener Darstellung auf Ebay an und setzte den Startpreis auf einen Euro. Noch am selben Abend schnellten die Angebote in die Höhe und landeten bei mehr als 12.000 Euro. Das Geld soll einer Vereinigung zugutekommen, sagte Niney zum Start der Versteigerung. Wer genau sich über den Geldsegen freuen kann, ist noch unklar.
Zwischenzeitlich wurden auf Ebay nicht nur das vom Youtuber Racca eingestellte Tuch, sondern auch etliche andere Taschentücher angeboten - teils ebenfalls zu schwindelerregenden Preisen, jedoch ohne Gebote.
Das geld aus der Versteigerung soll an eine Vereinigung gehen. (Archivbild)Vianney Le Caer/Invision/AP/dpa
© Vianney Le Caer/Invision/AP/dpa