Jugendliche pilgerten von Velen nach Köln
Mehr als 150 Kilometer sind 28 junge Velener nach Köln gepilgert. Während der sechstägigen Pilgerreise erlebte die Gruppe eine intensive Zeit in Gemeinschaft und unter anderem eine Stadtführung der besonderen Art.
Die jungen Pilger haben die gemeinsame Zeit genossen.
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VELEN. 28 Jugendliche und junge Erwachsene haben sich von Velen aus auf den Weg nach Köln gemacht. Mehr als 150 Kilometer galt es, bei der sechstägigen Jugendpilgerreise der katholischen Kirchengemeinde St. Peter und Paul zum Kölner Dom zu bewältigen.
Jeden Tag mussten Strecken von teils bis zu 30 Kilometern bewältigt werden, berichtet der scheidende Pastoralreferent und Betreuer Jürgen Schulze Herding. Untergebracht war die Gruppe minimalistisch: Mit Schlafsack und Luftmatratze ging es von Pfarrheim zu Pfarrheim – konfessionsübergreifend quer durchs Land in Dorsten-Hervest, Gelsenkirchen, Mülheim, Düsseldorf und Sinnersdorf. Neben der reinen Strecke stand vor allem die Gemeinschaft im Fokus. Jeden Morgen startete die Gruppe mit einem Gebet und eher unbekannten Geschichten über Jesus, während die Abende durch stimmungsvolle, oft von den Teilnehmern selbst vorbereitete Taizé-Gebete geprägt waren.
Gemeinschaft stand im Mittelpunkt
„Mir hat die Tour sehr gut gefallen, besonders dass man viele neue Leute kennengelernt hat“, zieht Teilnehmerin Lina Müller ein positives Fazit. Als ihre persönlichen Höhepunkte nennt sie „die gemeinsame Zeit und das Escape Game während der Tour, bei dem die Gruppen den richtigen Weg komplett eigenständig finden mussten“. Auch Timo Wellermann fand die Tour „richtig schön“. Besonders haben ihm die gemeinsamen Abende gefallen.
Ein ganz besonderer Zwischenstopp stand in Düsseldorf an. Zwei ehemals obdachlose Mitarbeiter der bekannten Straßenzeitung fiftyfifty führten die jungen Velener durch die Rheinmetropole und zeigten ihnen „Düsseldorf von unten“.
Am großen Ziel in Köln angekommen, feierte die Gruppe direkt vor dem mächtigen Domportal und hielt den historischen Moment auf zahlreichen Gruppenfotos fest. Der emotionale und spirituelle Schlusspunkt folgte kurz darauf im kühlen Inneren des Doms: Am weltberühmten Schrein der Heiligen Drei Könige versammelten sich alle zu einem letzten, gemeinsamen Abschlussgebet.