Reken

Polizei stellt Rekener nach Verfolgungsjagd

Eine wilde Verfolgungsjagd auf der A31 bei Lembeck endete für drei Männer in Polizeigewahrsam. Sie hatten versucht, sich mit riskanten Fahrmanövern einer Kontrolle zu entziehen. Die Verfolgungsjagd entdete in der Nacht zum Donnerstag auf einem abgeernteten Acker.

21.08.2026

Die Polizei lieferte sich eine nächtliche Verfolgungsjagd mit vier Verdächtigen in einem Opel Corsa.

Die Polizei lieferte sich eine nächtliche Verfolgungsjagd mit vier Verdächtigen in einem Opel Corsa.

© Jens Büttner/dpa

REKEN/DORSTEN. Auf der Autobahn 31 bei Lembeck Richtung Bottrop sind am späten Donnerstagabend vier Personen in einem Kleinwagen vor der Polizei geflüchtet. Mit teils lebensgefährlichen Fahrmanövern versuchten sie sich abzusetzen. Drei der vier Insassen stellten Polizisten im Dorstener Stadtgebiet mithilfe eines Hubschraubers.

Um den Opel Corsa um kurz vor Mitternacht einer Verkehrskontrolle auf der A 31 zu unterziehen, gaben Polizeibeamte auf Streife dem Fahrzeug Anhaltezeichen. Zunächst machte der Fahrer den Anschein, diesen zu folgen, beschleunigte den Opel jedoch nach der Anschlussstelle Lembeck und fuhr auf der Autobahn weiter. Dabei schaltete der Fahrer das Licht aus und fuhr auf dem Seitenstreifen an dem regulären Verkehr vorbei.

Mehrfach rote Ampeln missachtet

An der Anschlussstelle Schermbeck fuhr der Pkw in das Stadtgebiet ab. Während der Verfolgung mit bis zu 100 km/h missachtete der Fahrer mehrfach rote Ampeln. In Dorsten endete die Flucht schließlich auf einer abgeernteten Ackerfläche. Die vier Insassen flüchteten in Richtung eines Waldgebiets. Durch den Einsatz eines Hubschraubers mit Wärmebildkamera konnten die Polizisten drei Männer stellen. Dabei handelte es sich um einen 19- und einen 20-Jährigen aus Reken sowie einen 22-Jährigen aus Essen. Die vierte Person fanden die Beamten nicht auf. Laut Aussagen der gestellten Tatverdächtigen soll diese Person den Pkw gefahren sein. Zudem gaben alle drei an, Cannabis konsumiert zu haben. Drogenvortests lieferten positive Ergebnisse.

Vierter Verdächtiger entkam

Da abschließend noch nicht geklärt werden konnte, wer den Pkw gefahren hatte, entnahm ein Arzt allen drei gestellten Personen Blut. Bei der Überprüfung des Opels stellte sich heraus, dass die Kennzeichen als gestohlen gemeldet waren und der Pkw nicht zugelassen war. Die Polizeibeamten stellten das Fahrzeug sicher. Die drei Verdächtigen erwartet jetzt ein umfassendes Strafverfahren.

Die Ermittlungen dauern an. Die Polizei bittet nun den vierten Tatverdächtigen und weitere Zeugen, die Hinweise geben können, sich unter der Rufnummer 0251/275-0 zu melden.