Rund neun Prozent waren im Kreis Borken zu schnell unterwegs
An insgesamt 14 Messstellen hat die Polizei Geschwindigkeiten von Fahrzeugen kontrolliert. Die Bilanz: Rund neun Prozent waren zu schnell unterwegs. Wo sie die gravierendsten Geschwindigkeitsüberschreitungen festgestellt hat, teilt die Polizei ebenfalls mit.
Symbolbild.
© Stefan Sauer/dpa
KREIS BORKEN. Zu schnell unterwegs waren im Kreis Borken rund neun Prozent in der vergangenen Woche. Der Verkehrsdienst der Kreispolizeibehörde Borken hat an insgesamt 14 Messstellen 4000 Fahrzeuge kontrolliert. Insgesamt seien nach Angaben der Polizei rund neun Prozent der Fahrer schneller unterwegs gewesen, als erlaubt.
Die festgestellten Verstöße führten zu 306 Verwarnungsgeldern und 59 Ordnungswidrigkeitenverfahren.
An folgenden Stellen hat der Verkehrsdienst die gravierendsten Geschwindigkeitsüberschreitungen festgestellt:
Über die B67 in Borken war ein Fahrer mit 140 km/h bei erlaubten 100 km/h gerast.
In Rhede hat die Polizei einen Fahrer mit 75 km/h auf dem Dännendiek erwischt. An der gemessenen Stelle waren maximal 50 km/h erlaubt.
Und in Ahaus auf der L560 war ein Fahrer bei Tempo 50 mit 86 km/h unterwegs.
Weiter teilt die Polizei mit, dass überhöhte oder nicht angepasste Geschwindigkeit weiterhin zu den wesentlichen Ursachen schwerer Verkehrsunfälle zählen. Bereits geringe Überschreitungen könnten den Anhalteweg deutlich verlängern und im Ernstfall schwerwiegende Folgen haben.
Die Polizei appelliert daher an Verkehrsteilnehmer, die geltenden Geschwindigkeitsbegrenzungen einzuhalten und ihre Fahrweise stets den Straßen-, Verkehrs- und Witterungsverhältnissen anzupassen.
Der Verkehrsdienst der Kreispolizeibehörde Borken wird seine Kontrollen auch künftig fortsetzen. Ziel ist es, Geschwindigkeitsverstöße frühzeitig zu erkennen, das Unfallrisiko zu reduzieren und die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden zu erhöhen.