Radweg in Vreden: Baubeginn am 28. Januar
Im Radwegnetz in Vreden gibt es noch Lücken. Eine wichtige soll nun geschlossen werden. Am Mittwoch, 28. Januar, beginnt an der Kreisstraße K41 in Vreden-Ellewick der Bau eines neuen Radwegs. Dieser Ausbau bringt jedoch auch einige Veränderungen mit sich.
Am 28. Januar beginnen die Bauarbeiten für den Radweg entlang der K41. Auf einem Teilstück wird hier von der Kreuzung Lindenallee bis zur Pfarrer-Holtmann-Straße gebaut.
© © Markus Gehring
VREDEN. Der Starttermin steht: Am Mittwoch, 28. Januar, beginnt an der Kreisstraße K41 in Vreden-Ellewick der Bau eines neuen Radwegs – mit halbseitiger Sperrung und einem Zeitplan, der auch vom Wetter abhängt. Wie der Kreis Borken mitteilt, wird damit eine wichtige Lücke im Radwegenetz in Vreden geschlossen.
Strecke und Ausbau
Der neue Abschnitt ist rund 550 Meter lang und verläuft von der Kreuzung Lindenallee bis zur Pfarrer-Holtmann-Straße. Damit werden zwei bereits vorhandene Radwegabschnitte miteinander verbunden. Der Radweg wird nach Angaben des Kreises 2,50 Meter breit und parallel zur bestehenden Fahrbahn geführt.
Änderung der Anbindung
Auch die Anbindung wird angepasst: Die südliche Verbindung an den bestehenden Radweg über die Lindenallee wird umgeplant. Ziel sei es, die Sichtverhältnisse zu verbessern und die Führung für Radfahrer komfortabler zu gestalten.
Die Bauzeit werde voraussichtlich etwa zweieinhalb Monate dauern, teilte der Kreis Borken mit. Wann der Radweg fertiggestellt werden kann, hängt demnach auch von den Witterungsbedingungen ab – aktuell gebe es Frosttemperaturen.
Kosten und Förderung
Während der Arbeiten kommt es zu einer halbseitigen Straßensperrung auf der K41. Der Verkehr aus beiden Richtungen wird mit entsprechender Beschilderung an der Baustelle vorbeigeführt.
Ausgeführt werden die Arbeiten von der Firma Noldes aus Gescher. Die Gesamtkosten liegen laut Kreis bei rund 205.000 Euro. Gefördert wird das Projekt über das Programm „Förderung kommunaler Nahmobilität“: Bund und Land übernehmen demnach etwa 90 Prozent der Kosten. Die übrigen zehn Prozent tragen der Kreis Borken und die Stadt Vreden jeweils zur Hälfte.