Kreis Borken

Neun Prozent der gemessenen Fahrer waren im Kreis zu schnell unterwegs

Die Polizei hat vergangene Woche Geschwindigkeiten von Verkehrsteilnehmern im Kreis Borken gemessen. Die Bilanz: rund neun Prozent waren zu schnell unterwegs. Wo sie die gravierendsten Überschreitungen festgestellt hat, teilt die Polizei ebenfalls mit.

30.04.2026

Symbolbild.

Symbolbild.

© Julian Stratenschulte/dpa

KREIS BORKEN. Der Verkehrsdienst der Kreispolizeibehörde hat Geschwindigkeiten von Verkehrsteilnehmern gemessen. Zu schnell unterwegs waren im Kreis Borken rund neun Prozent in der vergangenen Woche. Insgesamt wurden 6.728 Fahrzeuge an 21 Messstellen im Kreisgebiet überprüft.

In 145 Fällen wurde ein Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet und in 472 Fällen ein Verwarngeld erhoben. Außerdem müssen vier Fahrer mit einem Fahrverbot rechnen.

Hier stellte die Polizei die gravierendsten Überschreitungen fest:

Doppelt so schnell wie erlaubt war ein Fahrer in Gemen auf der Coesfelder Straße. Die Polizei hat den Fahrer mit 60 statt der erlaubten 30 km/h erwischt.

Mehr als doppelt so schnell war ein Fahrer in Gronau-Epe auf der Füchter Straße. Hier gilt Tempo 50. Gemessen hat die Polizei den Fahrer allerdings mit 107 km/h.

Auch auf dem Gescher Damm hat die Polizei Geschwindigkeiten gemessen. Ein Fahrer war hier mit 118 statt der erlaubten 70 km/h unterwegs.

Und in Rhede auf der Büngerner Allee erwischte der Verkehrsdienst ein Fahrer mit 90 statt der erlaubten 50 km/h.

Da überhöhte Geschwindigkeiten und Raserei nach Angaben der Polizei auch im Kreis Borken zu den Hauptursachen von schweren Unfällen zählt, setze der Verkehrsdienst auch kommende Woche seine Messungen fort. Das teilt die Polizei abschließend mit.