Mehrere Fahrer unter Alkohol- oder Drogeneinfluss unterwegs
Die Wochenbilanz der Polizei zeigt, dass auch in der vergangenen Woche wieder Fahrer am Straßenverkehr teilgenommen haben, obwohl sie unter Einfluss von Alkohol oder Betäubungsmitteln standen. In Marbeck beispielsweise war ein Fahrer schwer verletzt worden, der alkoholisiert mit einem Leichtkraftrades unterwegs war.
Symbolbild.
© Rolf Vennenbernd/dpa
KREIS BORKEN. Alkoholeinfluss kann das Fahrverhalten erheblich beeinträchtigen. Wie gravierend die Folgen einer solchen Entscheidung sein können, zeigte sich am vergangenen Wochenende in Marbeck. Der Fahrer eines Leichtkraftrades befuhr am Sonntagabend den Brennersdiek in Marbeck. Der 35-Jährige kam von der Fahrbahn ab und stürzte, berichtet die Kreispolizei Borken. Dabei zog er sich schwere Verletzungen zu. Er stand zum Zeitpunkt des Unfalls unter dem Einfluss vom Alkohol. Zudem ergaben die Ermittlungen, dass der Mann nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis war und das Fahrzeug ohne gültige Haftpflichtversicherung führte. Rettungskräfte brachten den Schwerverletzten in ein Krankenhaus. Dort entnahm ihm ein Arzt eine Blutprobe.
Wer alkoholisiert oder unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln ein Fahrzeug führt, spiele mit seiner eigenen Gesundheit und gefährde im Zweifel nicht nur sich, sondern auch andere Verkehrsteilnehmer, betont die Polizei. In der vergangenen Woche stellte diese im Kreis Borken insgesamt 15 Verkehrsteilnehmer fest, die unter dem Einfluss von Alkohol oder Drogen am Steuer saßen.
Die Polizei registrierte fünf Fahrer, die unter dem Einfluss von Alkohol ein Fahrzeug führten. Dies war bei dem Unfall in Marbeck, bei zwei Fahrern in Bocholt, einem in Reken und einem Fahrer in Raesfeld der Fall. Insgesamt zehn Verkehrsteilnehmer fuhren unter Einfluss von Betäubungsmitteln. Insgesamt sieben davon kamen aus dem nördlichen Kreis Borken. Die anderen drei Fahrer kamen aus Borken, Reken und Bocholt.
Empfindliche Strafen
Die Polizei stellt in ihrer Mitteilung klar: Wer Alkohol oder Drogen konsumiert hat, gehört nicht ans Steuer. Jede Fahrt unter berauschenden Mitteln ist eine bewusste Entscheidung mit potenziell schwerwiegenden Folgen – für den Fahrer selbst, aber auch für Mitfahrer, Angehörige und unbeteiligte Verkehrsteilnehmer. Bereits geringe Mengen können die Fahrtüchtigkeit erheblich beeinträchtigen und zu folgenschweren Verkehrsunfällen führen.
Neben empfindlichen Strafen drohen der Entzug der Fahrerlaubnis und in vielen Fällen eine medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU).
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