Kreis Borken

Kontrollen im Kreis: Rund elf Prozent waren zu schnell unterwegs

Die Polizei hat vergangene Woche Geschwindigkeiten von Verkehrsteilnehmern im Kreis Borken gemessen. Die Bilanz: rund elf Prozent waren zu schnell unterwegs. Wo sie die gravierendsten Geschwindigkeitsüberschreitungen festgestellt hat, teilt die Polizei ebenfalls mit.

12.06.2026

Die Polizei hat in der vergangenen Woche wieder Autofahrer im Kreis überprüft. Elf Prozent waren zu schnell unterwegs.

Die Polizei hat in der vergangenen Woche wieder Autofahrer im Kreis überprüft. Elf Prozent waren zu schnell unterwegs.

© Michael Bahlo/dpa

Der Verkehrsdienst der Kreispolizeibehörde hat Geschwindigkeiten von Verkehrsteilnehmern gemessen. Zu schnell unterwegs waren im Kreis Borken rund elf Prozent in der vergangenen Woche. Insgesamt wurden 2.037 Fahrzeuge an elf Messstellen im Kreisgebiet überprüft.

In 105 Fällen wurde ein Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet und in 217 Fällen ein Verwarngeld erhoben. Ein Fahrer erhält ein Fahrverbot.

Hier stellte die Polizei die gravierendsten Überschreitungen fest:

Mit 94 statt der erlaubten 50 km/h raste ein Autofahrer über die Straße Dwarsefeld in Isselburg-Anholt.

Ebenfalls deutlich zu schnell war ein Fahrer auf der B70 in Vreden. Hier hat die Polizei den Fahrer mit 111 statt der erlaubten 70 km/h erwischt.

In Erle bei maximal erlaubten 50 km/h war ein Fahrer mit 79 km/h unterwegs.

Überhöhte Geschwindigkeit und Raserei zählen laut Kreispolizeibehörde nach wie vor auch im Kreis Borken zu den Hauptunfallursachen und führen immer wieder - auch bei unbeteiligten Verkehrsteilnehmern - zu schweren Unfallfolgen. Zur Bekämpfung und Verhinderung dieser Unfälle setzt der Verkehrsdienst seine Messungen auch in der nächsten Woche fort.