Kreis Borken

Geschwindigkeitskontrollen: Rund neun Prozent war zu schnell unterwegs

Die Polizei hat vergangene Woche Geschwindigkeiten von Verkehrsteilnehmern im Kreis Borken gemessen. Die Bilanz: rund neun Prozent waren zu schnell unterwegs. Wo sie die gravierendsten Geschwindigkeitsüberschreitungen festgestellt hat, teilt die Polizei ebenfalls mit.

22.05.2026

Symbolbild.

Symbolbild.

© Sebastian Willnow/dpa

KREIS BORKEN. Der Verkehrsdienst der Kreispolizeibehörde hat Geschwindigkeiten von Verkehrsteilnehmern gemessen. Zu schnell unterwegs waren im Kreis Borken rund neun Prozent in der vergangenen Woche. Insgesamt wurden 4.589 Fahrzeuge an zehn Messstellen im Kreisgebiet überprüft.

In 100 Fällen wurde ein Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet und in 314 Fällen ein Verwarngeld erhoben. Ein Fahrer erhält ein Fahrverbot.

Hier stellte die Polizei die gravierendsten Überschreitungen fest:

Mit 120 statt der erlaubten 70 km/h hat die Polizei eine Fahrer in Weseke auf der Rasmdorfer Straße erwischt.

Ebenfalls deutlich zu schnell war ein Fahrer auf dem Gescherer Damm in Ahaus.

50 km/h waren erlaubt, gefahren ist ein Fahrer aber mit 68 km/h auf der Straße Fürstenberg in Südlohn als die Polizei ihn erwischt hat.

Überhöhte Geschwindigkeit und Raserei zählen laut Kreispolizeibehörde nach wie vor auch im Kreis Borken zu den Hauptunfallursachen und führen immer wieder - auch bei unbeteiligten Verkehrsteilnehmern - zu schweren Unfallfolgen. Zur Bekämpfung und Verhinderung dieser Unfälle setzt der Verkehrsdienst seine Messungen auch in der nächsten Woche fort.