Geschwindigkeitskontrollen: Der Fahrer müssen mit Fahrverbot rechnen
Die Polizei hat vergangene Woche Geschwindigkeiten von Verkehrsteilnehmern im Kreis Borken gemessen. Die Bilanz: rund sieben Prozent waren zu schnell unterwegs. Wo sie die gravierendsten Überschreitungen festgestellt hat, teilt die Polizei ebenfalls mit.
Symbolbild.
© Jan Woitas/dpa
KREIS BORKEN. Der Verkehrsdienst der Kreispolizeibehörde hat Geschwindigkeiten von Verkehrsteilnehmern gemessen. Zu schnell unterwegs waren im Kreis Borken rund sieben Prozent in der vergangenen Woche. Insgesamt wurden 6.125 Fahrzeuge an 15 Messstellen im Kreisgebiet überprüft.
In 84 Fällen wurde ein Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet und in 341 Fällen ein Verwarngeld erhoben. Außerdem müssen drei Fahrer mit einem Fahrverbot rechnen.
Hier stellte die Polizei die gravierendsten Überschreitungen fest:
Fast doppelt so schnell als erlaubt, war eine Fahrer in einer Tempo-50-Zone unterwegs. Wie die Polizei mitteilt, war der Autofahrer in Stadtlohn mit 99 km/h über die Vredener Straße gerast.
In Gronau auf dem Amtsvennweg erwischte die Polizei ein Fahrer mit 133 statt der erlaubten 70 km/h.
107 km/h fuhr ein Verkehrsteilnehmer auf der B70 in Borken. Die Polizei erwischte ihn in einem Bereich, in dem maximal 70 km/h erlaubt waren.
Und ebenfalls in Borken war ein Fahrer innerorts auf der Heidener Straße mit 69 statt der erlaubten 50 km/h unterwegs.
Da überhöhte Geschwindigkeiten und Raserei nach Angaben der Polizei auch im Kreis Borken zu den Hauptursachen von schweren Unfällen zählt, setze der Verkehrsdienst auch kommende Woche seine Messungen fort. Das teilt die Polizei abschließend mit.