Kreis Borken

Fahrplanwechsel: RE19 bekommt zusätzliche Fahrten

Wer künftig mit dem RE19 in Bocholt los fährt, muss in Wesel aufpassen. Dort wird der Zug geteilt. Wer in den hinteren Teil des Zuges einsteigt, kann nicht mehr sitzen bleiben außer er will nach Arnheim.

10.12.2025

Ab Sonntag gibt es Veränderungen beim Fahrplan des RE14.

Ab Sonntag gibt es Veränderungen beim Fahrplan des RE14.

© Brinkmann

BOCHOLT. Der Bahnbetreiber Vias kündigt zum Fahrplanwechsel am kommenden Sonntag, 14. Dezember, mehrere Änderungen auf der Linie RE 19 (Bocholt/Arnheim-Düsseldorf) an. Neben zusätzlichen Fahrten betrifft dies vor allem die Organisation der Zugteile in Wesel. Der Betreiber weist darauf hin, dass Fahrgäste künftig genauer auf die Wagenreihung achten müssen.

Der „Bocholter“ erhält drei neue Direktverbindungen: zusätzlich eine tägliche Spätfahrt ab Bocholt um 20.15 Uhr, eine tägliche Spätfahrt ab Düsseldorf um 22.26 Uhr sowie zwei zusätzliche Sonntagsfahrten ab Düsseldorf um 8.26 und 9.26 Uhr. Zwischen Wesel und Düsseldorf setzt Vias zudem längere Züge ein, um mehr Platz für Reisende zu schaffen.

Reihenfolge der Zugteile wird geändert

In Wesel greift der Betreiber in die Reihenfolge der Flügelzüge ein. Der Zugteil nach Bocholt steht künftig vorn und fährt rund zwei Minuten früher ab als bisher. Der Abschnitt nach Arnheim/Emmerich folgt hinten und startet später. In der Gegenrichtung erreicht der Arnheim-Teil Wesel künftig früher. „Ziel ist es, dem auf eingleisiger Strecke zwischen Wesel und Bocholt verkehrenden Zugteil mehr Fahrzeitpuffer zu verschaffen“, teilt Vias mit.

Damit entsteht für viele Pendler eine neue Lage: Wer weiterhin im hinteren Zugteil sitzen bleibt, um nach Bocholt zu fahren, fährt in Wesel künftig in die falsche Richtung weiter.

Bei dem Zugfahrplan der RE14 wird sich ab Sonntag nicht viel ändern. Die Abfahrtszeiten werden lediglich um ein paar Minuten verändert, heißt es von der Rhein-Ruhr-Bahn.