65 Polizeieinsätze auf Kirmes in Bocholt
Die Bocholter Kirmes ist das größte Volksfest der Region und damit immer auch ein Einsatzschwerpunkt für die Polizei. Die hat nun eine Bilanz der ersten beiden Tage gezogen und kommt unterm Strich zur Bewertung: unauffällig. Zum Fest gehörten in diesem Jahr verstärkte Kontrollen zur Gewaltprävention.
Die Bocholter Kirmes ist das größte Volksfest der Region.
© Sven Betz
BOCHOLT. Die Polizei hat eine erste Bilanz der Einsatzlage auf der Bocholter Kirmes gezogen. Trotz 65 gezählter Einsätze bis zum frühen Sonntagmorgen schreibt die Polizei in ihrer Mitteilung: „Für ein Volksfest dieser Größe ist es bisher jedoch weiterhin als unauffällig zu bezeichnen.“
Die Beamten auf der Kirmes hätten sich mit zwölf Körperverletzungen, zwei Randalierern, sechs vermissten Kindern, fünf Streitigkeiten und zwölf hilflose Personen durch zu hohen Alkoholkonsum auseinandergesetzt. Die übrigen Fälle seien überwiegend Hilfeersuchen und sonstige kleinere Einsatzanlässe gewesen. Neben Beamten der Kreispolizei sind auf dem Gelände auch Kräfte einer Einsatzhundertschaft aus Bochum und der niederländischen Polizei im Einsatz.
16 Strafverfahren eingeleitet
Insgesamt leiteten die Polizeibeamten bisher 16 Strafverfahren ein, nahmen drei Personen in Gewahrsam, sprachen sechs Platzverweise aus und stellten drei gefährliche Gegenstände sicher, die nicht näher bezeichnet werden. Eine Person sei festgenommen worden, da gegen sie ein Haftbefehl vorlag.
Am Freitag wurden im Rahmen des Aktionstages zur Bekämpfung der Gewaltkriminalität 187 Personen kontrolliert. Hierbei wurde ein verbotener Gegenstand sichergestellt. Der Besitzer wurde in Gewahrsam genommen und erhielt ein Betretungsverbot für die kommenden Kirmestage.
Am Samstag gab es 42 Einsätze für die Polizei, darunter neun Körperverletzungen und zehn hilflose Personen. Außerdem wurden mehr als 200 Personen kontrolliert. In einem Fall fanden die Beamten einen gefährlichen Gegenstand und stellten diesen sicher.
Die Bocholter Kirmes ist das größte Volksfest der Region.
© Sven Betz