Zwei neue Wölfe in Schermbeck
Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (Lanuv) bestätigt neue Wolfsnachweise in Schermbeck. Mit genetischen Analysen von Kotproben im Senckenberg-Institut seien zwei neue Wölfe im Wolfsgebiet Schermbeck, außerhalb des Gebiets des bekannten Rudels, identifiziert worden, teilt das Amt mit.
Symbolbild.
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Landesamt bestätigt Nachweise
ERLE/SCHERMBECK. Die in einem Wald im Raum Schermbeck gefundenen Spuren vom 4. und 12. Juli konnten einem bislang unbekannten Rüden mit der Kennung GW2889m zugeordnet werden. Eine am 9. Juli gefundene Losung stamme vom ebenfalls bislang unbekannten Weibchen mit der Kennung GW2890f, heißt es weiter. In beiden Fällen ist das Herkunftsrudel nicht bekannt, genetisch zählen die Wölfe zur Mitteleuropäischen Flachlandpopulation. Durch DNA-Ergebnisse ist belegt, dass beide Wölfe nicht aus dem seit 2019 bestehenden Rudel „Schermbeck“ stammen, das sein Territorium hauptsächlich im Raum Hünxe begründet hat. Ob sich die neuen Wölfe in Schermbeck ansiedeln oder bereits ein Paar gebildet haben, könne derzeit nicht abschließend geklärt werden, so das Amt.
Haltern von Schafen, Ziegen und Gehegewild im Wolfsgebiet Schermbeck und in der Pufferzone wird empfohlen, ihre Tiere mit Zäunen zu sichern. Dafür gebe es eine 100-prozentige Förderung. Infos unter Tel. 02945/989898 bei der Landwirtschaftskammer NRW.
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