Wölfin Gloria hat zwei weitere Schafe gerissen
Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW hat bestätigt, dass die im Wolfsgebiet Schermbeck ansässige Wölfin zwei Schafe getötet hat.
Das Landesamt hat zwei weitere Wolfsrisse bestätigt (Symbolbild).
© Jürgen Borris
Landesamt verweist auf Schutzmaßnahmen
RAESFELD/SCHERMBECK. Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (Lanuv) bestätigt zwei Wolfsnachweise im Wolfsgebiet Schermbeck. Die genetischen Untersuchungen von Speichelproben durch das Forschungsinstitut Senckenberg zeigen, dass die im Wolfsgebiet Schermbeck ortstreue Wölfin GW954f am 19. und 24. Dezember in Hünxe je ein Schaf getötet hat. Darauf weist das Landesamt in einer Mitteilung hin.
Schäden werden ersetzt
In NRW werden über die Förderrichtlinie Wolf des Umweltministeriums auf der gesamten Landesfläche Haus- und Nutztierschäden entschädigt, bei denen der Wolf als Verursacher nachgewiesen wurde. Weitere entschädigungsfähige Kosten sind beispielsweise Tierarztkosten oder Schäden an Zäunen. Den Haltern von Schafen, Ziegen und Gehegewild im Wolfsgebiet Schermbeck und in der umgebenden Pufferzone wird empfohlen, ihre Tiere mit geeigneten Zäunen wolfsabweisend zu sichern.
Wie berichtet, hatte ein Züchter aus Hünxe die Entnahme, sprich den Abschuss der Wölfin, gefordert.
- Infos rund um das Wolfsgebiet Schermbeck www.wolf.nrw