Volksbanken Raesfeld und Erle wollen fusionieren
Die Volksbanken in Raesfeld und Erle streben eine Verschmelzung an. Die beiden Genossenschaftsbanken sind bestrebt, die Verhandlungen bis zu den jeweiligen Generalversammlungen zum Abschluss zu bringen.
Die Volksbanken in Raesfeld und Erle wollen fusionieren. Derzeit werden vorbereitende Gespräche geführt.
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Standorte bleiben erhalten
RAESFELD/ERLE. Die Volksbanken in Raesfeld und Erle streben eine Verschmelzung an. Das teilen die beiden Genossenschaftsbanken in einer gemeinsamen Presseerklärung mit. Die anhaltende Niedrigzinsphase, zunehmende Regelungen, ein verändertes Kundenverhalten sowie gesellschaftliche Veränderungen durch den digitalen Wandel erhöhten den Druck auf die Banken, heißt es. Auch die Volksbanken Raesfeld und Erle spürten diesen, der von steigenden Anforderungen der Aufsicht und des Marktes ausgeübt werde. Um auch künftig dem Anspruch an die Erfüllung des Förderauftrages gerecht zu werden, sei eine gemeinsame Strategie und ein gemeinsames Institut eine nachhaltige Option. Beide Häuser seien aus einer „guten wirtschaftlichen Situation heraus“ in die Gespräche gegangen, sagt Marcus Feldhaar, Vorstand bei der Volksbank Raesfeld. „Das erscheint logisch und plausibel“, sagt er über die geplante Fusion.
Mitarbeiter kennen sich gut
Bereits im vergangenen Jahr hätten beide Banken gute Erfahrungen bei der mehrmonatigen Zusammenarbeit für das Rechenzentrumsprojekt „Migration auf agree21“ gesammelt. „Die Mitarbeiter kennen sich gut. Das ist eine gute Ausgangsbasis“, so Feldhaar. Die erforderliche Austausch beim Personal habe eine Lösung für Urlaubs- und Krankheitsvertretungen ermöglicht.
Die positiven Erfahrungen hätten die Vorstände und Aufsichtsräte dazu bewogen, den Gedanken einer intensiveren Zusammenarbeit konsequent zu verfolgen. So entstand die Idee einer gemeinsamen Volksbank Raesfeld und Erle eG. Es habe bereits Sondierungsrunden gegeben, so Feldhaar. Die Mitglieder der Banken seien per Brief über das Vorhaben informiert worden.
Dass sich die Mitarbeiterzahl verdoppelt, soll eine Entlastung der einzelnen Mitarbeiter bewirken. Der Vorstand stellt klar, dass es nicht Ziel sei, Kosten dadurch zu senken, dass Stellen abgebaut werden. Die Fusion solle die Möglichkeit schaffen, die Beratungszeit und die Qualität der Beratung an beiden Standorten auszubauen. Dies ermögliche eine intensivere Zusammenarbeit mit den Mitgliedern und Kunden. Auch der Ausbau der Online-Geschäftsstelle werde weiterverfolgt.
Geschäftsgebiete ergänzen sich
Wegen der Geschäftsgebiete, die sich ergänzen, bleiben auch künftig beide Standorte in Raesfeld und Erle mit den Ansprechpartnern erhalten. Oliver Cichowski, Marcus Feldhaar, Ralf Steiger und Michael Weddeling würden auch künftig die Bank als Vorstand repräsentieren.
Soweit die aktuellen Verschmelzungsverhandlungen weiter positiv voranschreiten, sei es denkbar, dass diese neue strategische Ausrichtung den Mitgliedern während der kommenden Generalversammlungen der Volksbanken Raesfeld und Erle zur Wahl gestellt wird. Da diese im kommenden Jahr geplant seien, sei ein Zeitrahmen abgesteckt, so Feldhaar. Kurzfristig soll es Mitgliederinformationsabende geben, auf denen Fragen zum Thema beantwortet würden.
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