Raesfeld

Viel Arbeit für die Feuerwehr Raesfeld

Brände und das Unwetter am Sonntagabend haben der Feuerwehr Raesfeld viel Arbeit bereitet. André Szczesny, der Leiter der Feuerwehr, fasst das Einsatzgeschehen zusammen.

10.07.2023

In Raesfeld sind als Folge des Unwetters Bäume umgestürzt.

In Raesfeld sind als Folge des Unwetters Bäume umgestürzt.

© pd

Mehrere Brände und der Sturm

RAESFELD Der erste Alarm kam am frühen Samstagnachmittag. An der Straße Hamborg hatte ein Landwirt umsichtig gehandelt, lobt André Szczesny, der Leiter der Freiwilligen Feuerwehr, in einer Mitteilung. Seine Ballenpresse war bei Ankunft der Wehr vom Zugfahrzeug abgekuppelt. Der entstehende Brand wurde mit einem Feuerlöscher eingedämmt, sodass die Einsatzkräfte den Bereich mit der Wärmebildkamera kontrollierten und Strohballen auseinander zogen, um sie abzulöschen.

Wie berichtet, war die Feuerwehr wenig später, als alle Fahrzeuge wieder am Gerätehaus standen, in Rhedebrügge am Hessenspoor im Einsatz. Auch hier war eine Ballenpresse in Brand geraten. Die Wehr half, das teilweise brennende Feld zu löschen. Der dritte Einsatz an dem Tag war am Venneweg in Rhede-Krommert. Die Feuerwehr Rhede hatte zur Unterstützung mitalarmiert. Die Besatzung des Raesfelder Tanklöschfahrzeugs musste jedoch nicht eingreifen, da die Löscharbeiten schon erfolgreich waren, so Szczesny. An den Einsätzen waren 36 Feuerwehrleute beteiligt.

Kurzes, aber heftige Unwetter

Auch am Sonntag war die Wehr mehrfach im Einsatz. Nach dem kurzen, aber heftigen Unwetter galt es, Bäume von der Straße zu räumen. Besonders betroffen war der Bereich rund um die Kläranlage in Raesfeld, da hier vermutlich eine Windhose durchgezogen war.

Insgesamt waren in vier Stunden zehn Einsatzstellen abzuarbeiten, betroffen waren Weseler Straße, Möllenweg, Wormstallweg, Schaddenbrock, Lehmbrockweg, Hesfort, Diersfort, Ortwins- und Pohlweg. Hier versperrten mehrere Bäume die Fahrbahn, bilanziert der Leiter der Feuerwehr.

An den Einsatzstellen Wormstallweg und Ecke Hesfort/Diersfort, die für den Verkehr gesperrt wurden, kam eine Fachfirma zum Einsatz, da ein gefahrloses Entfernen der Bäume nicht möglich gewesen sei. 30 Wehrleute waren im Einsatz.