Raesfeld

Verschmelzung: Raesfeld sagt Ja

Die Mitgliederversammlungen der Volksbanken aus Raesfeld und Erle haben der geplanten Verschmelzung der beiden Genossenschaften zugestimmt. Damit ist der Weg frei für eine neue Volksbank Raesfeld und Erle.

28.10.2020

Aufsichtsratsmitglied Andreas Hidding (3.v.l., mit Urkunde) wurde von Oliver Cichowski, Bernhard Böckenhoff, Marcus Feldhaar und Jan-Bernd Seier (v. l). verabschiedet. Für Ehefrau Rita Hidding gab es als Dankeschön einen Blumenstrauß.

Aufsichtsratsmitglied Andreas Hidding (3.v.l., mit Urkunde) wurde von Oliver Cichowski, Bernhard Böckenhoff, Marcus Feldhaar und Jan-Bernd Seier (v. l). verabschiedet. Für Ehefrau Rita Hidding gab es als Dankeschön einen Blumenstrauß.

© Bosse

Generalversammlung der Raesfelder Volksbank

RAESFELD Die Generalversammlung der Volksbank Raesfeld hat der geplanten Verschmelzung mit der Volksbank Erle zugestimmt. Wie berichtet, hatten deren Mitglieder das Projekt am Montagabend bereits mit großer Mehrheit gebilligt.

Nachdem alle Informationen über den vorgesehenen Zusammenschluss der beiden Banken sowie das Verschmelzungsgutachten und der Inhalt des Vertrages vorgetragen worden waren, stimmten die 111 anwesenden Mitglieder dem Vorhaben zu. Einstimmig habe die Versammlung die Bildung einer gemeinsamen Volksbank Raesfeld und Erle eG gebilligt, teilt die Volksbank Raesfeld mit. Um die Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten, haben auch die Raesfelder Bankmitglieder im Festzelt an der Marienthaler Straße getagt.

Neuer Aufsichtsrat

In den neuen Aufsichtsrat wurden neben den Aufsichtsratsmitgliedern Jan-Bernd Seier (Vorsitzender), Volker Hüppe, Bernhard Böckenhoff sowie Birgit Romeiß-Geuting auch die von der Generalversammlung der Volksbank Erle nominierten Mitglieder Johannes Böckenhoff, Edwin Schwane, Georg Göllmann und Dr. Christian Nienhaus gewählt.

Sie sollen künftig die Interessen der Mitglieder aus beiden Ortsteilen vertreten. Vom Projekt überzeugt, legte Andreas Hidding sein Amt nieder, um die paritätische Besetzung des neuen Gremiums zu gewährleisten. Wie wichtig Hidding die Verschmelzung und die damit verbundene Parität im Aufsichtsrat sei, habe er mit der freiwilligen Niederlegung seines Amtes gezeigt, sagte Jan-Bernd Seier. Dies sei ein starkes Zeichen der Loyalität. Seier dankte Hidding für seinen achtjährigen Einsatz in dem Gremium.

Mehr als 50 Arbeitnehmer

Wie berichtet, wird Raesfeld der Sitz der neuen Volksbank mit dann mehr als 50 Mitarbeitern sein. Die Standorte in Raesfeld und Erle bleiben erhalten.

Die Vorstände Oliver Cichowski und Marcus Feldhaar sowie der Aufsichtsrat stellten den Mitgliedern Eckdaten der Bank für das Jahr 2019 vor. Feldhaar habe von einem erfolgreichen Geschäftsjahr berichtet, heißt es. Kundeneinlagen, Kundenkredite und Bilanzsumme zeigten ein gesundes Wachstum, sagte er. Die betreuten Kundeneinlagen seien um knapp zehn Prozent auf 140 Millionen Euro gestiegen. Besonders Einlagen mit kurzfristiger Laufzeit hätten trotz anhaltender Niedrigzinsphase zugelegt. 130 Millionen Euro betreute Kundenkredite – ein Plus von mehr als acht Prozent zum Vorjahr – wurden vergeben.

Dividende von sechs Prozent

Aufsichtsrat und Vorstand schlugen der Versammlung neben Einstellungen in die Rücklagen eine Dividende von sechs Prozent vor. Feldhaar betonte, dass die Bank damit das Vertrauen der Mitglieder honorieren wolle. Die Mitglieder folgten dem Vorschlag und erteilten Vorstand und Aufsichtsrat nach ihren jeweiligen Berichten die Entlastung.

Zudem habe die Bank rund32.000 Euro an Raesfelder Vereine, Institutionen und Verbände ausgeschüttet, erfuhren die Mitglieder.

Verschmelzung: Raesfeld sagt Ja

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