Statik-Problem verzögert Mensa-Umbau
Der Umbau der Mensa in der Alexander- und der Julia-Koppers-Gesamtschule ist abgeschlossen, die Umgestaltung des Schulgeländes vorbereitet: Bauamtsleiter Bernd Roters hat den Ausschuss für Schule und Bildung am Montag in der Mensa über die beiden Projekte informiert.
Der Ausschuss für Schule und Bildung hat in der umgebauten Mensa getagt.
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Platzangebot in Raesfeld deutlich vergrößert
RAESFELD. Diese Mensa sei um 110 von 165 auf 275 Quadratmeter vergrößert worden, sagte er. „Das kommt gut an“, fasste er erste Reaktionen aus der Schule auf den Umbau zusammen. Die Pfeiler im Raum hätten nach Wunsch der Gemeinde schmaler ausfallen können, so Roters. Dem hätten statische Gründe entgegen gestanden, denn die Pfeiler müssen eine „immense Belastung“ tragen. Da Wände entfernt wurden, sei der Schulbereich „offener geworden“. Auf dem Schulhof soll noch ein Aufenthaltsbereich entstehen, ergänzte Roters.
210.000 Euro investiert
210.000 Euro hat die Gemeinde innerhalb von fünf Monaten investiert. „Das hat alles mit der Statik zu tun“, erklärte der Amtsleiter die längere Bauzeit. Zunächst seien der Baugrund und die Fundamente zu untersuchen gewesen. „Die Mensa hätte normal funktioniert“, blickte er auf eine Übergangslösung zurück, die Schule und Gemeinde organisiert hatten. Wie berichtet, konnten die Kinder in einem Zelt essen, das auf dem Schulhof aufgebaut worden war. Wegen der Schulschließung in der Pandemie sei dort nur an einigen Tagen gegessen worden.
Tischtennisplatte und Kicker
Zudem hat Roters den Umbau des Geländes erläutert. Tischtennisplatte, Außenkicker, ein Spielfeld, eine Kletterwand, eine Kletterpyramide und ein Bolzplatz inklusive eines vier Meter hohen Ballfangzauns sind dort unter anderem vorgesehen. Zudem soll eine direkte Verbindung zur Zweifach-Sporthalle geschaffen werden, so dass der bisherige Umweg entfällt. Die Kletterwand soll später in Zusammenarbeit mit der Schule farblich gestaltet werden, so Roters. Die Wand bestehe aus sieben Zentimeter dicken Betonplatten, erklärte er.
Fünf Bäume gefällt
Fünf Bäume seien auf dem Schulgelände gefällt, Sträucher am Parkplatz entfernt worden. „Es werden zwölf Bäume neu gepflanzt.“ Im Bereich des Parkplatzes kommen zwei Bäume hinzu. Im Schatten der großen Platanen, die erhalten bleiben, könnten sich keine weiteren Bäume entwickeln, begründete der Amtsleiter.
Axel Heinz, der Leiter der Gesamtschule, dankte für die gute Beteiligung der Schule bei der Planung. „Das Ergebnis lässt sich sicherlich sehen“, sagte er über die vorgestellte Planung.
Auf Nachfrage von Volker van Wasen (UWG) sagte Roters, dass Anschlüsse für Wasser und Strom auf dem Gelände vorgesehen sind.
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