Raesfeld

Sportschützen freuen sich über Zuschuss

Die Nachricht erfreut die Sportschützen Raesfeld: Der Verein profitiert vom Landesprogramm „Moderne Sportstätte 2022“ und bekommt 73.185 Euro. Damit soll der Austausch der elektronischen Schießanlage finanziert werden.

27.05.2020

Die Sportschützen Raesfeld wollen die Schießanlage ersetzen.

Die Sportschützen Raesfeld wollen die Schießanlage ersetzen.

© privat

Land gibt 73.185 Euro nach Raesfeld

RAESFELD. Die Sportschützen Raesfeld profitieren vom Programm „Moderne Sportstätte 2022“. Der Verein bekommt laut Pressemitteilung der Landesregierung eine Förderung in Höhe von 73.185 Euro. „Das ist eine sehr gute Nachricht“, freut sich Vorstandsmitglied Rolf Klinger.

Die Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt, Andrea Milz, hat weitere Fördermaßnahmen aus dem Programm „Moderne Sportstätte 2022“ bekanntgegeben. Von dem Förderprogramm für Sportstätten profitieren Sportvereine aus ganz Nordrhein-Westfalen – auch die Sportschützen Raesfeld. Mit der Fördersumme soll der Austausch der elektronischen Schießanlage finanziert werden.

Sanierungsstau beseitigen

Die Staatssekretärin erklärt, sie freue sich, dass mit den Förderentscheidungen den Vereinen tatkräftig unter die Arme gegriffen werden könne. Das Land habe sich dabei zum Ziel gesetzt, einen Beitrag zur Modernisierung der Sportstätten in NRW zu leisten. Dies sei mit dem Förderprogramm gelungen, und der Sanierungsstau könne reduziert werden.

Die aktuelle Anlage, die mit einer Schallmessung arbeitet, hat der Verein im Jahr 2009 in Betrieb genommen. Bei der neuen Technik werde eine Lichtmessung vorgenommen, erklärt Klinger das Verfahren. Die alte Anlage habe lange gehalten, sei aber im Lauf der Zeit anfälliger geworden, ergänzt er.

Für den Verein fängt die Arbeit an

Mit der Förderzusage fange für den Verein die Arbeit erst an. Der Antrag müsse gestellt, und Umbauten im Vereinsgebäude erledigt werden. „Es müssen noch unterschiedliche Dinge geklärt werden“, so Klinger.

Die Freude des Vereins über die Förderung sei auch deshalb so groß, weil es die Sorge gegeben habe, das Land könnte das Programm wegen der Coronavirus-Pandemie erstmal auf Eis legen. Fest steht, dass die Schießsportler einen Eigenanteil leisten müssen. Wie hoch dieser sein werde, lasse sich derzeit nicht abschätzen, so Klinger weiter.

Sportschützen freuen sich über Zuschuss

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