Raesfelderin bei Wohnungsbrand verletzt
Bei dem Versuch Frittierfett mit Wasser zu löschen, erlitt eine Raesfelderin am Donnerstagabend leichte Verletzungen. Die Feuerwehr rückte mit beiden Löschzügen zu dem Brand aus.
Die Feuerwehr löschte am Donnerstagabend einen kleinen Brand am Südring.
© Feuerwehr Raesfeld
Frittierfett fing Feuer
RAESFELD. Frittierfett geriet am Donnerstagabend in einem Topf in einer Wohnung am Südring in Brand. Die Bewohnerin wollte den Topf mit Wasser löschen, wobei sie sich Verbrennungen zuzog, teilt die Feuerwehr Raesfeld mit.
Die Bewohnerin wurde vom Rettungsdienst der Feuerwehr behandelt.
Die Feuerwehr wurde um 18.44 Uhr alarmiert und rückte mit beiden Löschzügen aus. Unter Atemschutz ging ein Trupp in das Gebäude, um die Wohnung zu kontrollieren. Das Feuer hatte sich nicht in der Wohnung ausgebreitet. Damit keine Glutnester übersehen wurden, wurde der Küchenbereich mit einer Wärmebildkamera kontrolliert. Anschließend wurde die Wohnung belüftet. Aufgrund der Verrußung der Wohnung ist diese zur Zeit nicht mehr bewohnbar, teilt die Feuerwehr weiter mit.
Nach einer weiteren Kontrolle aller Räume wurde der Einsatz gegen 20 Uhr abgeschlossen.
Die Feuerwehr macht im Zusammenhang mit diesem Brand noch einmal darauf aufmerksam, dass Fett nicht mit Wasser gelöscht werden darf. Wenn möglich sollte ein Deckel oder ein Handtuch über den Topf gelegt werden, um die Flammen zu ersticken und sofort der Notruf 112 gewählt werden.
© Feuerwehr Raesfeld