Raesfelder Münzfreunde erinnern an Goethe
Die Raesfelder Münzfreunde befassen sich neben Beratungen und Bewertungen von historischem Geld auch mit Jahrestagen und berühmten Persönlichkeiten, die bei Münzen und Medaillen eine große Rolle spielen. So erinnert Michael Kleiner in einem Beitrag der Münzfreunde an den 190. Todestag des Dichters Johann Wolfgang von Goethe.
Auch die DDR hat Gedenk-Medaillen und Geldscheine zu Ehren Goethes herausgegeben.
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Medaillen haben hohen Wert
RAESFELD Der Naturwissenschaftler und spätere Finanzminister habe eine umfangreiche Münz- und Medaillensammlung besessen, so Kleiner. Er sei durch viele Münzen und Medaillen geehrt worden. So habe ihn seine Vaterstadt Frankfurt am Main mit einem Gedenkdoppelgulden zum 100. Geburtstag im Jahr 1849 gewürdigt. Die Münzfreunde halten es für möglich, dass es solche Münzen auch in der Region gibt. „Diese würden ihrem Besitzer einen ansehnlichen Betrag einbringen“, wissen die Fachleute. Zu Goethes 100. Todestag im Jahr 1932 erschienen ein Drei- und Fünf-Markstück mit einem Portrait des Dichters – die letzten beiden Münzen der Weimarer Republik.
Fachleute haben solche Münzen schon bewerttet
Solche Stücke und auch Exemplare aus dem Jahr 1832 seien den Münzfreunden in der Villa Becker bereits vorgelegt worden, sagt Günter Kirol. Bis zu 1000 Euro seien solche Stücke wert. Aber gerade einmal 20 Euro gebe es für bloße Abbildungen solcher Originale, die kein Silber, sondern einen Bleikern enthalten.
Das Fünf-Markstück sei sehr selten, erklärt Kleiner. Je nach Zustand werden dafür bis zu 5000 Euro gezahlt. Im Jahr 1969 hat die DDR aus Anlass des 220. Geburtstags eine Münze zu 20 Mark heraus gegeben und zum 150. Todestag im Jahr 1982 die Bundesrepublik eine Münze zu fünf Mark. Die letzte Ehrung dieser Art habe der Dichter 1999 erfahren; Anlass war sein 250. Geburtstag.
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