Raesfeld

Online-Beteiligung der Bürger startet

An der Arbeit am Dorfentwicklungskonzept sollen sich auch die Bürger beteiligen. Sechs Wochen lang wird es jeweils wöchentlich eine Frage geben, die online beantwortet werden soll.

07.06.2018

Elke Frauns, Inhaberin eines am Prozess beteiligten Planungsbüros, hatte das Vorhaben auf der ersten Raesfeld-Konferenz Mitte Mai vorgestellt.

Elke Frauns, Inhaberin eines am Prozess beteiligten Planungsbüros, hatte das Vorhaben auf der ersten Raesfeld-Konferenz Mitte Mai vorgestellt.

© Rentel

Jede Woche soll es eine neue Frage geben

RAESFELD Die Gemeinde Raesfeld weist darauf hin, dass die angekündigte Online-Beteiligung zum Prozess „Raesfeld 2030“ startet. Als Bestandteil der Arbeit am Dorfentwicklungskonzept sollen die Bürger mit mehreren Fragen beteiligt werden (die BZ berichtete).

Mit dem Prozess „Raesfeld 2030 – Gute Konzepte für die Zukunft“ soll gemeinsam ein Programm für die Entwicklung und Gestaltung der Gemeinde entwickelt werden, heißt es. Dabei sollen die Bürger eine wichtige Rolle spielen. Geplant ist, dass diese in den nächsten sechs Wochen online zu Wort kommen. Die Gemeinde sei an Meinungen, Ansichten, Erfahrungen und Ideen zu unterschiedlichen Zukunftsthemen interessiert.

Raesfelder Besonderheiten sind Thema

In der ersten Woche soll es um Raesfelder Besonderheiten gehen. Die aktuelle Frage: Ein langjähriger, ortsunkundiger Freund kündige seinen Besuch an. Ihm soll gezeigt werden, wie schön es in der Gemeinde ist. „Welchen Treffpunkt vereinbaren Sie mit ihm, und was macht diesen Treffpunkt so besonders? Was müsste aus Ihrer Sicht dort noch verändert werden, damit Ihr Besuch auch wirklich auf Anhieb begeistert?“

Mit dem Erarbeiten einer Gesamtstrategie für die Kommune mit ihren drei Ortsteilen Raesfeld, Erle und Homer sollen deren Erhalt, Entwicklung und Erneuerung sichergestellt werden, teilt die Verwaltung mit.

Zwei Planungsbüros arbeiten mit

Die „Vision Raesfeld 2030“ folgt den Ansätzen eines Integriertes kommunales Entwicklungskonzept (IKEK). Wie berichtet, wird die Gemeinde bei der Erarbeitung des Konzeptes wird vom Büro Frauns sowie dem Büro Post, Welters und Partner unterstützt. Bis Ende des Jahres, so die Zielsetzung der Beteiligten, soll das Dorfentwicklungskonzept fertig sein. Elke Frauns (Büro Frauns) und Joachim Sterl (Post, Welters und Partner) hatten das Verfahren auf der ersten Raesfeld-Konferenz Mitte Mai in der St.-Sebastianschule vorgestellt.

Die aktuelle Frage der Woche und eine Dokumentation der Ergebnisse der ersten Raesfeld-Konferenz sind zu finden unter: www.raesfeld.de

Der weitere Zeitplan: Ein „Zukunfstag“ ist am 7. September ab 16 Uhr im Forum der St.-Sebastian-Schule geplant. Dann sollen die Ansprüche und Vorstellungen der Bürger in den Ortsteilen berücksichtigt werden. Eine zweite Raesfeld-Konferenz soll es am 28. November ab 18 Uhr in der Schule geben. Dabei gehe es um die „gesamtgemeindliche Einbindung und Mitwirkung der Bürgerschaft“, heißt es.

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