Raesfeld

Landwirte wollen Schulen einladen

Wie kann man Städtern die Landwirtschaft erklären? Bei der Winterversammlung der Landwirte war dies ein Thema, ebenso wie Afrikanische Schweinepest und die Zusammenarbeit mit den Schulen.

26.11.2018

Noch ist die Afrikanische Schweinepest nicht da. In vielen Versammlungen ist sie aber längst Thema.

Noch ist die Afrikanische Schweinepest nicht da. In vielen Versammlungen ist sie aber längst Thema.

© dpa

Winterversammlung für Raesfeld, Erle und Homer

RAESFELD . Zur Winterversammlung haben sich Landwirte aus Raesfeld, Erle und Homer getroffen. Eröffnet wurde der Abend vom Vorsitzenden Ewald Becker, der über den „Tag des offenen Hofes“ berichtete. Er dankte den rund 200 Helfern und Sponsoren.

Durch das Gelingen konnten weitere Projekte gestartet werden. Im Projekt Schule soll mit Landwirten und Lehrern den Schülern die Landwirtschaft erklärt und begreifbar gemacht werden. Regionale Produkte sollen im Einklang mit einer gesunden Küche verwendet werden. Zudem sollen die Schulen auf die Höfe eingeladen werden.

Infos über laufende Projekte

Bürgermeister Andreas Grotendorst berichtete über das Geschehen in der Gemeinde. Er informierte beim Thema Wirtschaftswegebau über die geplanten Trassen, über Biodiversität und mögliche Blühstreifen an Wegen auf Gemeindegrund. Der Glasfaserausbau komme gut voran und werde voraussichtlich Ende 2019 fertiggestellt, sagte er. Allerdings gebe es auch Schwierigkeiten, für die eine Lösung gesucht werde. Beim Hochwasser sei ein Zweckverband gegründet worden. Diesen beschrieb er kurz. Grotendorst informierte auch über das Thema „Wolf“.

Projekt „Landwirtschaft schafft Leben“

Markus Weiß vom Landwirtschaftsverband berichtete über das Projekt „Landwirt schafft Leben“, das unterstützt wird. Damit sollen vor allem die Stadtbevölkerung und die Verbraucher erreicht werden, indem dort gezielt geworben wird. Es soll ein professionelles Marketing von und für Bauern sein, ergänzte Weiß.

Afrikanische Schweinepest

Er berichtete ferner über die Afrikanische Schweinepest, mit der sich jeder Landwirt auseinandersetzen sollte. Vom Verband wurde eine Tierseuchenvorsorge-Gesellschaft gegründet. Zudem ging es um den neuen Beschluss zur Hofabgabeklausel, den Bestandsschutz bei landwirtschaftlichen Bauten, die Gefahren bei Feuern und anderen Großschäden.

Schließlich berichtete Dr. Ulrike Janßen-Tapken von der Landwirtschaftskammer unter anderem über die Dürrehilfe, die neue Düngevorordnung und den Gewässerschutz.