Kunstwerke gegen Spenden für Flutopfer in Raesfeld
Friseurmeisterin Diana Brömmel organisiert mit der Künstlergruppe „dasselbe anders“ eine Spendenaktion zugunsten der Hochwasseropfer. Die Künstler der Gruppe stellen ihre Werke im Friseursalon Brömmel in Raesfeld aus, um Interessierte zu finden, die diese Werke erwerben möchten. Der Erlös geht an Betroffene.
Organisieren die Galerie zugunsten der Hochwasseropfer: (v.l.) Fotografin Janine Vorholt, Friseurmeisterin Diana Brömmel und Marie-Luise Stötzel (Sprecherin der Künstlergruppe „dasselbe anders“).
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Friseursalon Brömmel und Künstlergruppe
RAESFELD .Die Idee hatte die Naturfotografin Janine Vorholt von der Gruppe „dasselbe anders“. Sie sei damit auf Diana Brömmel zugekommen und sogleich auf großes Interesse gestoßen, heißt es in einer Pressemitteilung. Die Bilder der Hochwasserkatastrophe im Ahrtal und in NRW hätten bei vielen Menschen großes Bedauern und Mitgefühl ausgelöst. „Es gibt wohl kaum Schlimmeres, als von einer Minute auf die andere alles zu verlieren: Heim, Arbeit, einfach alles“, sagt Friseurmeisterin Diana Brömmel. Sie hatte bereits im Jahr 2002 bei der Flutkatastrophe an der Elbe eine Spendenaktion mit der Raesfelder Frauenunion ins Leben gerufen.
Marie-Luise Stötzel, die Sprecherin der Künstlergruppe, ist begeistert: „Wir unterstützen diese Aktion mit voller Kraft, denn wir wissen, dass das gesammelte Geld direkt an eine betroffene Person geht. Das ist uns sehr wichtig.“ Die Gruppe hoffe, „mit unseren Werken einen kleinen Beitrag zu leisten, um einer Person oder Familie dabei zu helfen, wieder Boden unter den Füßen zu bekommen“.
Kontakt zu Betroffenen
Diana Brömmel hat bereits Kontakt zum Landesinnungsverband der Friseure Rheinland-Pfalz aufgenommen, um den direkten Draht zu einer betroffenen Person zu erhalten. „Mehr als 40 Friseurbetriebe sind im Ahrtal von der Katastrophe betroffen“, berichtet Brömmel. Von einigen habe der Verband noch gar keine Meldung bekommen, da weder Telefon noch E-Mail funktionierten. „Wir können uns das kaum vorstellen, wie furchtbar diese Situation für die Menschen sein muss.“
Bis Ende August werden die Bilder, Fotos und Glasarbeiten der Gruppe „dasselbe anders“ im Salon Brömmel (Hoher Weg 11) zu sehen sein. „Jeder kann kommen und spenden, wir freuen uns über jeden Betrag.“ Das Geld komme einer Unternehmerin oder einem Unternehmer zugute, die oder den es besonders hart getroffen habe, sagt Brömmel.
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