Kolpingsfamilie Raesfeld hat enorme Personalprobleme
Mit eindringlichen Worten machte der Vorsitzende Manfred Telöken deutlich, dass die Situation in der Kolpingsfamilie nicht (mehr) so rosig ist, wie sich das viele vielleicht noch vorstellen.
Mitgliederversammlung der Gruppe
RAESFELD. Die Kolpingsfamilie Raesfeld hat ihre Mitgliederversammlung abgehalten. Die Sitzung begann traditionsgemäß mit besinnlichen Worten von Präses Klaus Elsner und einem Erinnern an die verstorbenen Kolpingmitglieder. Nach Vorlage der Kassenberichte 2020 und 2021 wurde der Vorstand entlastet.
Situation im Vorstand: Mit eindringlichen Worten machte der Vorsitzende Manfred Telöken deutlich, dass die Situation in der Kolpingsfamilie nicht (mehr) so rosig ist, wie sich das viele vielleicht noch vorstellen. Die großen Nachwuchsprobleme wurden ebenso angesprochen wie die fehlende Bereitschaft, im Vorstand mitzuarbeiten. Bereits in der letzten Mitgliederversammlung hatte sich Manfred Telöken nur noch für ein Jahr für das Amt des Vorsitzenden wählen lassen. Auch Bernadette Schütte teilte mit, dass nicht mehr für das Amt der Kassiererin zur Verfügung steht. Ebenso wird Herbert Tubes als Schriftführer ausscheiden. Mit Ursula Wallmeyer scheidet nach mehr als 20 Jahren ein weiteres Mitglied aus dem Vorstand aus. Ein Nachfolger für die Kassiererin konnte bisher nicht gefunden werden und es sei absehbar, dass auch das Amt des Schriftführers nicht leicht neu zu besetzen sein werde. Die Kolpingsfamilie stehe an einem Scheideweg, hieß es in der Sitzung. Im Herbst soll eine zweite Mitgliederversammlung einberufen werden, in der entweder mit den notwendigen Neuwahlen ein funktionsfähiger Vorstand gewählt wird oder aber die Zukunft der Kolpingsfamilie in Raesfeld auf dem Spiel stehe. Manfred Telöken appellierte an alle Mitglieder und bat um entsprechendes Engagement.
Ehrungen: Zum Abschluss des Abends wurden die anwesenden Jubilare geehrt, und bei allen Problemen konnte auch noch an die schöne Zeit in der Vergangenheit erinnert werden.